#31 Antonio Cervino - wenn Italiener Schornsteine bauen

Shownotes

Ein noch sehr junger Mann mit italienischen Wurzeln wird der Managing Director bei einem süddeutschen Schornsteinhersteller, der nun im Besitz einer italienischen Firma ist. Kann das alles Zufall sein?

Antonio Cervino klärt uns in einem kurzweiligen Gespräch über seine Wurzeln auf, warum er dem bisherigen Firmeninhaber sehr dankbar ist und vieles mehr.

https://www.steegmueller.com/

Ton und Schnitt: Frank Erlenkämper

Transkript anzeigen

00:00:05: Moin und hallo!

00:00:06: Herzlich Willkommen zu Get the Fire, dem GVOB Podcast, vom Ofenbau für den Ofenbau und natürlich für die Freunde des Ofenfeuers und denen, in die es noch werden wollen.

00:00:19: Mein Name ist Andreas Neuer und in mir brennt das Feuer für den Ofenbau seit vielen Jahren und ich habe es nie bereut den Beruf zu erlernen um mich selbstständig zu machen.

00:00:29: Mit meinen Verbandskolleginnen und Kollegen mache ich mich stark für einen der ungewöhnlichsten Berufe den viele vor allem junge Menschen, so gar nicht kennen.

00:00:38: Gemeinsam vertreten wir im GVUB, dem Gesamtverband Ofenbau, deutschlandweit die Interessen aus Handwerk, Handel und Industrie.

00:00:47: Für mich ist es eine besondere, kreative und sehr individuelle Handwerkskunst, die eine Verbindung zur modernen Heiztechnik schafft und eine Verbindung herstellt zwischen den Menschen.

00:00:58: Denn jeder unserer individuellen Irfen hört zum Mittelpunkt des Wohnraums und bringt Menschen zusammen.

00:01:05: Genau darum geht es in meinem Podcast.

00:01:07: Geschichten

00:01:08: über die Feuerkunst erzählen und Menschen über das Feuer zusammenbringen.

00:01:16: Da er geschäftlich im Westen unterwegs war, konnte ich in dieser Folge Antonio Cervino begrüßen.

00:01:23: Mit gerade einmal siebenundzwanzig Jahren ist er alleiniger Managing Director der Firma Stegmüller, einem Schornsteinhersteller aus Willingenspenningen tief im Süden der Republik.

00:01:35: Wie es dazu kam, warum es nun eine italienische Connection gibt und wie die Schornsteinindustrie die Zukunft angeht, erfahrt ihr jetzt.

00:01:46: Ja, ich habe heute jemand mit einem sehr südländisch klingenden Namen zu Gast, Antonio Cervino.

00:01:54: Ich hoffe, ich habe das richtig ausgesprochen.

00:01:57: Er ist Managing Director, habe ich gelesen von der Firma Steakmüller.

00:02:02: Hallo, Antonio.

00:02:03: Hallo Andreas, vielen Dank für die Einladung.

00:02:06: Freu mich hier zu sein.

00:02:08: Fast richtig, Cerevino.

00:02:10: Okay, ich kann ja lernen.

00:02:11: Bedeutet auf Deutsch, übrigens wusste ich auch erst durch den Kunden von uns, Matterhorn.

00:02:17: Ja, war mir bis jetzt neu, aber hat beim Kunden selber gesagt.

00:02:22: Und du bist in Deutschland aber geboren oder?

00:02:25: Richtig, geboren, aufgeboren.

00:02:26: Aber deine Eltern sind dann direkt aus Italien?

00:02:29: Die sind noch in Italien geboren, dort aufgewachsen, Süditalien, Kalabrienum genau zu sein.

00:02:34: Okay, so.

00:02:37: Jetzt bist du in der Schornsteinbranche gelandet.

00:02:39: Wie bist du da hingekommen?

00:02:42: Ja, ziemlich, ziemlich interessante Geschichte eigentlich.

00:02:46: Ich will gar nicht zu weit zu langen Austrungen, weil wir haben ja Zeit, glaube ich.

00:02:52: Ich habe einen ganz normalen Schulwertegang, Grundschule, dann hätte ich zwar auf Gymnasium können, aber wollte ich nicht.

00:03:00: Das war ein bisschen zu ... Ich wollte nicht ein Streber sein, dann ist man auf der Realschule, da waren alle Freunde auch.

00:03:05: Da wollte man doch noch weiter machen, bin aber aufs Wirtschaftsgymnasium und wollte eigentlich immer ein duales Studium machen.

00:03:13: Hat dann aus diversen Gründen so nicht mehr ganz geklappt.

00:03:17: Hab dann eine Ausbildung zum Industriekaufmann angefangen und musste dann im zweiten Lehr fast abbrechen, weil der Laden eben geschlossen hat.

00:03:28: Das war ein Fachhandel für Maschinen und Werkzeuge.

00:03:31: Und mit einer kleinen, ausgelagerten Produktion ist ihn durftig, das machen als Industriekaufmann.

00:03:36: Und die Firma Stegmüller hat mich damals, ich habe mich viel beworben, aber ich verstehe es auch im zweiten Lehrern und auch ein Jahr zu, wie es nimmt man vielleicht nicht so über den Gerne auf.

00:03:46: Die Firma Stegmüller und Herr Thomas Stegmüller persönlich hatten mir da die Chance gegeben.

00:03:51: Und so bin ich in die Schaumbranche reingerutscht.

00:03:53: Das war so der erste Schritt.

00:03:55: Also gar nicht wirklich beabsichtigt.

00:03:58: Nee,

00:03:58: total.

00:03:59: Also ich habe öfter gesagt, wenn ich als Kind ein Haus gezeichnet habe, habe ich ihn wahrscheinlich ohne Schornstein gezeichnet.

00:04:05: Also ich habe wahrscheinlich die Schornsteine am Haus nie gesehen, wenn ich in den Haus durch die Straßen gefahren bin, aber jetzt sieht man alles.

00:04:12: Wenn man sich beschäftigt,

00:04:14: dann sieht man täglich irgendwelche Schornsteine, die richtig oder nicht richtig sind.

00:04:19: Genau, genau.

00:04:19: Und gerade wenn man dann, Thema Italien, wenn man da mal hingeht, dann ist es nochmal ganz anders, der ganz andere Gesicht.

00:04:25: Ja,

00:04:26: mein Opa hat dreißig Jahre auf Elber gelebt, der hatte eine Rohrkonstruktion bis zum Schornstein, hat das durch das ganze Haus geleitet, einwandig.

00:04:35: Wahnsinnig.

00:04:36: Ich habe gedacht, das geht gar nicht, aber der hat damit die Bude geheizt und meine Schornstofffäge hatten die da oben auf dem Berg auch nicht, war kein Problem.

00:04:43: Er wusste, dass er halt irgendwie alle drei Wochen das Ding sauber machen musste, aber ja.

00:04:47: Hat irgendwie funktioniert.

00:04:48: Genau, so ist es.

00:04:50: Du hast dann aber tatsächlich noch und du alle Studium auch bei Stegmüller gemacht oder?

00:04:53: Richtig, das war ja auch immer so mein Ziel und Thomas Stegmüller, den ich bis heute noch ein sehr gutes Verhältnis habe, hat mich da auch unterstützt.

00:05:01: Ich habe mir gesagt, das ist mein... Mein Ziel ist, möchte ich gerne noch machen und hat mich da auch unterstützt, mir die Chance gegeben, ich war der erste duale Student bei der Firma Stegbüller überhaupt.

00:05:10: Und das war das Studiengang Technical Management, Technisches Management, also ist angelehnt ans Wirtschaftsingenieurwesen, nur das gab es hier bei uns direkt in Schwenning vor Ort nicht, sondern eine abgespeckte Version.

00:05:23: Das waren dann siebzig Prozent Wirtschaft, dreißig Prozent Technik.

00:05:27: war aber gut, also gerade die ganzen Stadikthemen etc.

00:05:30: hat mich schon nochmal einen tieferen Einblick auch in manche Bereiche gegeben, die ich in der Praxis anwenden konnte, dann in der Firma Stegmüller und habe dann aber im fünften Semester abgebrochen.

00:05:40: Okay, wie kam es?

00:05:44: Ja, mit dem zusammen fängt die ganze Geschichte auf, vielleicht nochmal an, interessanter zu werden.

00:05:54: Ein sehr leidenschaftlicher Typ, wenn ich was mache, dann immer mit sehr viel Leidenschaft und da stecke ich immer sehr viel Herzblut rein, ob es davor in einem Handel war, Maschinen und Werkzeugen oder dann auch durch Zufall vielleicht in der Schornsteinbranche.

00:06:07: Ich lese mich dann auch wirklich ein und versuche wirklich auch mein bestmögliches dabei rauszuholen, für mich aber auch für alle, die ich entsprechend betreue, also Kunden, Partner etc.

00:06:18: Bedeutet also, ich habe auch, ich habe ja direkt, weil immer so vom Typ her der Vertriebler muss ich zugehen.

00:06:24: und war dann auch direkt im technischen Vertrieb im Innendienst und war dann auch total mal so.

00:06:33: Kundenbeziehungen, Kundensupport, war mir immer extrem wichtig.

00:06:37: Wir hatten ja auch schon zu tun miteinander, auch während der Ausbildung noch oder dann danach während dem Studium.

00:06:44: Ich habe auch einen.

00:06:45: So frech, wie ich auch immer war und Mutig, sondern jetzt mal meine private Handlinung mal einfach mal in den Tor reingeschrieben, ob das jetzt hier Compliance oder Firmen gewünscht war oder nicht.

00:06:56: Ich habe das immer mal gemacht.

00:06:57: Viele Kunden haben mich auch privat angerufen, ob ich auch mal in Samstag oder so war.

00:07:01: Aber ich war total offen dafür.

00:07:02: Und hat dann auch wirklich mit sehr vielen Kunden ein sehr gutes Verhältnis und persönliches Verhältnis, das über die Geschäftsbeziehung hinaus ging.

00:07:12: Ja, ich denke, das können wir alle berichten.

00:07:15: Das war dann, ich habe im Jahr zwölfundzwanzig angefangen mit dem dualen Studium und ab einundzwanzig, insbesondere zwanzig, ging es dann los, dass wir regelrecht einen gewissen Boom hatten in der Bräuchte.

00:07:26: Also sowohl jetzt, klar, hat ja miteinander zusammen Ofen, Heizungsbau oder auch hier in der Schornsteintechnik.

00:07:32: Und ich habe das ein bisschen auch schon kommen gesehen.

00:07:35: Wir hatten natürlich jetzt noch nicht so diese digitalen Prozesse.

00:07:39: Wir waren nicht gewappnet dafür.

00:07:42: so ein Ansturm wie viele andere, auch größere Hersteller, aber auch nicht.

00:07:45: Das haben alle gemerkt, weil es ja die Jahre davor eher ein wenig rückläufiger war, auch eher stagnierend war.

00:07:51: Und ich habe das ein bisschen kommen gesehen, habe immer mal wieder gewarnt, dass wir da entsprechende Weichen setzen müssen.

00:07:58: War natürlich aber immer nur drei Monate vor Ort in der Praxisphase.

00:08:03: Und an dem Punkt, das war dann kurz vor der langen Praxisphase, wo ich dann sechs Monate in Betrieb wäre, das war im Juli, wo ich wieder zurück in die Firma bin.

00:08:14: Ich war auch öfters nach dem Studium dann abends oder am Wochenende und habe da versucht.

00:08:18: Also die Firma Stegmüll hat mich da sehr unterstützt und ich bin jemand, der auch sehr dankbar ist und gelernt hat, man muss erst dienen, bevor man fährt dienen darf.

00:08:26: Ich war auch lange Zeit immer nebenher in der Gastronomie tätig.

00:08:30: Ich habe sehr viel geheiratet und so bekommen.

00:08:32: Da war es einfach aus finanzieller Sicht, auch notwendig.

00:08:37: hat er nicht so lange gehalten, um wieder auf den Punkt zu kommen.

00:08:44: Wir waren in einer Situation, wo wir eine extrem lange Lieferzeit hatten.

00:08:47: Und nicht nur das, was mich am meisten gejagert hat, ist, dass die Aussage, die wir dann im Innendienst oder von der Firma austreffen konnten, war nicht mehr zu halten.

00:08:58: Und ich bin vom Typ hier jemand, der, wenn er seinen Wort für irgendwas gibt und gerade mal so eine gute Kundenbeziehung aufgebaut hat, Jahre davor, auch mit, ich sag mal, Überdurchschnittlicher oder nicht überdurchschnittlicher, aber mehr als eigentlich normal ist und es auch gerne mit Herzblut macht.

00:09:14: Da baut man sich ja auch einen eigenen Ruf auf und einen eigenen Namen und ein eigenes Gesicht in der Branche auf.

00:09:19: und es war mir immer ganz ganz wichtig.

00:09:21: Und zu der Zeit habe ich gemerkt, es macht keinen Spaß mehr, weil wir können den Kunden, also wir hatten nicht nur eine extrem lange Lieferzeit, wir hatten auch einen extrem hohen Rückstand.

00:09:33: Also, wenn wir in Kunden vier Wochen zugesagt haben, musste davon ausgehen, dass es doch zwei Wochen später kommt, oder einzelne Produkte, wo es einen sehr großen Flaschenhals gab in der Produktion, vielleicht sogar noch länger.

00:09:45: Und ich habe mir das ein paar Wochen angeschaut und war an einem Punkt, wo ich gesagt habe, hey, ich verliere hier einfach auch meine Kundenbeziehungen mit den Kunden und bin dann zum Thomas Stegmiller persönlich auch und habe Ihnen das so gesagt, dass wir hier irgendwas ändern müssen, weil Ich kann das so selber nicht mehr vertreten und mehr oder weniger gesagt, dass, wenn wir das hier so nicht ändern, ich wahrscheinlich gucke, dass ich in Auslandssemester mache, weil ich möchte hier nicht meinen, also bis wir dann irgendwie aus dem Loch da draußen sind, weil irgendwie, da habe ich vielleicht ein wenig egoistisch reagiert, vielleicht aber auch bewusst ein bisschen einfach was verändern wollen und ein bisschen versucht zu drücken, auch wenn ich nur dualer Student war, ich war da immer so frei, ich bin ein ganz offener, ehrlicher Typ.

00:10:29: So kam es dann, dass er mich eben gefragt hat, ob ich nicht ein paar Ideen habe, ob ich nicht in der Zeit in sechs Monaten jetzt mal in die Produktion, in die Logistik, in den ganzen Betrieb könnte, um da uns ein bisschen einfach auch uns unterstützen.

00:10:42: Und dann habe ich mir Gedanken gemacht, habe die ersten Wochen damit angefangen und dann ist es ziemlich gut gelaufen.

00:10:48: Wir haben ziemlich schnell gute Veränderungen verzeichnen können und... dann kam mir mein Angebot, hey, wenn ich das weitermachen soll, weil ich merke einfach, wie viel Zeit, Energie und Leidenschaft da reinstecken muss.

00:11:01: Das geht wirklich über das normale hinaus.

00:11:03: Ich mach's aber gerne.

00:11:04: Ich bin offen dafür.

00:11:05: Das geht aber nicht in zwei, drei Monaten.

00:11:07: Dafür braucht man längere Zeit und ich möchte nicht, dass es dann nach der Zeit, wenn ich wieder zurück bin, entsprechend wieder vielleicht in eine andere Richtung geht und alles, was man, wo man sich so Mühe gegeben hat, entsprechend nicht mehr gilt.

00:11:19: Deswegen habe ich mir dann gesagt, hey, ob ich jetzt das Zertifikat, ob ich jetzt die Bescheinigung habe, ob ich jetzt ein Bachelor habe und wie man es heute alles nennt, ist es mir ziemlich egal.

00:11:30: Mir geht es immer um die Praxis und wenn ich das so weitermachen soll, dann will ich auch gewisse Rückendeckung haben, weil sonst kann ich gerade einen jungen Alter dieser Veränderung einfach nicht durchbringen.

00:11:43: und so ist dann alles entstanden und so habe ich dann die Position auch im Januar mit Einzelprokurat und als Betriebsleiter bekommen.

00:11:49: So ist es ganz

00:11:50: entstanden.

00:11:52: Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

00:11:54: Gerne, siebenundzwanzig.

00:11:56: Das ist ja noch richtig jung, Kerr, Kerr, Kerr.

00:11:59: Du hast ja schon einiges gemacht in den kurzen Zeit.

00:12:01: Ja, doch kann man so sagen.

00:12:04: Jetzt ist die Firma Stegmüller als Familienunternehmen übernommen worden von einem... Von einer italienischen Firma, einem Italiener, passt der dann perfekt zu dir?

00:12:15: Ja, war aber ehrlich gesagt Zufall, muss man dazu sagen.

00:12:20: Das ist die Firma Expo Inux.

00:12:23: Es ist eine Aktiengesellschaft aus Italien, eine Gruppe, die europaweit tätig ist, ziemlich stark in der Schornstein-Technik verwurzelt ist, also hat auch ganz klassisch in der Garage angefangen, wie die Firma Stegmühler auch, hat sich nach und nach aufgebaut, sehr schnell auch Marktführer in Italien geworden und hat dann entsprechend auch strategische Entscheidungen getroffen, um sich europaweit zu expandieren.

00:12:45: Wir waren immer in guten Kontakt mit der Firma Expo Inox, also schon vorher, auch schon vor meiner Zeit.

00:12:52: Die Sache war dann so, dass wir entsprechend einfach aufgrund der Herausforderung, die wir alle in der Branche dann doch hatten, einfach nochmal Ausschau gehalten haben.

00:13:01: Ich habe gemerkt, dass wir einfach nochmal ein bisschen Unterstützung brauchen.

00:13:05: Und als ich sage, mal strategische, finanzielle, aber auch, ich sage mal die einfach noch ein bisschen, wir müssen da viele Veränderungen reinbringen und da braucht es einen Partner dafür.

00:13:15: Und Thomas Stegmüller war sowieso offen dafür, seine Anteile abzugeben.

00:13:22: Und ich fand verantwortlich, entsprechend ein Investor oder ein Partner zu suchen.

00:13:26: Und hat sich dann auch durch Zufall ehrlich gesagt ergeben, dass der erste Anstrechtpartner dann hier aus Italien war.

00:13:33: Und

00:13:34: die haben natürlich auch großes Interesse gehabt.

00:13:36: Vielleicht auch.

00:13:36: Also ich spreche auch gut italienisch und dann kam das eine zum anderen.

00:13:42: Und ich würde sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung war für alle Parteien, die dann beteiligt waren.

00:13:47: Und das wird sich auch die nächsten Monate wahrscheinlich zeigen, wie sie sind da.

00:13:51: viel am Neustrukturieren aufbereiten und da könnt ihr gespannt sein.

00:13:56: Okay.

00:13:57: Ja, ich sag mal, ihr seid ja, also wir arbeiten sehr, sehr lange mit euch.

00:14:04: Jetzt gibt's natürlich auch andere Hersteller hier, oder einige große, sag ich jetzt mal, die alle kennen, ob das jetzt Jeremias Poll oder zumindest jetzt im Norden oder Schräler oder sowas ist.

00:14:16: Ich kenne einige Kollegen, die nicht wissen, dass es euch gibt.

00:14:20: Ja.

00:14:21: Also vom Typ her bin ich auch so, dass ich sehr gerne nicht in ein fertiges System reingeworfen wäre, sondern wenn ich das Potenzialen etwas sehe und daran mitarbeiten darf und mitwirken darf, dann ist meine Neugier einfach nochmal größer und meine Ehrgeiz auch nochmal größer, da was

00:14:40: zu verändern.

00:14:41: Und das war auch eine der Gründe, wieso ich so diesen Anreiz hatte, so viel Energie zu geben.

00:14:47: in die Firma Stegmüller.

00:14:48: Und wenn man sich die Geschichte anschaut, wir werden nächstes Jahr fünfzig Jahre, neunzehnundzechsundsech, wo das Unternehmen von Heinz Stegmüller gegründet.

00:14:58: Und ich denke damals, ich kann da nicht so viel mitreden, aber vom Hörn sagen und von so wie die Zahlen zeigen, hatten wir einen ganz anderen Standpunkt.

00:15:07: Wir haben die letzten fünfzehn, zwanzig Jahre einfach etwas Innovation, etwas Präsenz, Marketing haben wir etwas verpasst.

00:15:16: Da kam nicht viel von uns, das wissen wir, das gestehe ich heute auch uns selber ein im Namen der Firma und da wollen wir was ändern.

00:15:24: Das ist der Grund, warum viele uns wahrscheinlich heute nicht mehr so kennen, weil wir da nicht mehr dran geblieben sind.

00:15:30: Ich sage mal gerade in der Schornstein, im Schornstein Bereich haben wir wirklich viele Herausforderungen, wenn man da die tollen Ableitbedingungen sieht, die wir mittlerweile haben.

00:15:41: Was ich ja immer gerne als Schornstein Verhinderungsprogramm bezeichne, wie seht ihr das?

00:15:48: Ja, es ist natürlich für uns alle, die in der Branche beteiligt sind, es macht uns nicht einfach, es macht natürlich das Leben schwerer, also der Begriff ist vielleicht gar nicht so schlecht gewählt.

00:15:59: Am Ende ist es aber wie mit allen Gesetzen, ich denke, Wir können da nicht viel daran ändern.

00:16:05: Klar kann man Initiativen und kann in entsprechende Vereine und Verbände gehen und versuchen da auch entsprechend mitzuwirken und es ist auch wichtig.

00:16:14: Aber am Ende für das Tagesgeschäft muss man mit den Gesetzen, die man dann bekommt, entsprechend einfach schauen, wie man damit umgeht.

00:16:21: Und ich finde, wir sollten uns nicht entmutigen lassen.

00:16:24: Wir müssen schauen, dass wir uns neu positionieren.

00:16:27: Für mich ist der Schornstein kein Auslaufmodell.

00:16:30: Er ist ein Teil moderner Energiekonzepte.

00:16:32: Wir werden ihn richtig einsetzen.

00:16:34: Und es geht ja über diverse Berechnungsmethoden hinaus bis hin zu, bist du der Erste, der das mitbekommt, ganz exklusiv.

00:16:44: Da haben wir uns natürlich Thema Innovation lange nicht dafür gemacht.

00:16:50: Da sind uns ein paar Mitbewerber auch schon voraus mit dem Freistand.

00:16:53: Natürlich müssen wir jetzt ganz klar die vierzig Zentimeter über Fürst einhalten und bedeuten für die ein oder andere Baustelle doch etwas Hindernisse und ein paar Schwierigkeiten.

00:17:04: Wir sind erst jetzt früh dran vor ein paar Wochen.

00:17:08: Wir werden ein fünf Meter Freistand rausbringen, aber nicht wie die meisten anderen Mitbewerber mit sehr aufwendigen und vielen einzelnen Teilen und vielen Sonder- und Squirt-Teilen, die nur für dieses System auskriegen sind.

00:17:22: Statische Wandhalter, statische Klembänder, zusammengeschweißte Rohre auf zwei Meter, dickere Materialstärken und und und.

00:17:32: Wir haben unser System Kaminotherm und haben das getestet mit fünf Meter Freistand.

00:17:39: Normale Rohre, normale Warteilter.

00:17:41: Der einzige Unterschied ist, dass die Rohre ein Einschub bekommen.

00:17:47: Und dadurch die staatliche Prüfung ist schon bestanden, also wir haben nicht die Statik an den Test machen lassen, das ganze wird es dann noch in Form von dem Bericht besprechen an der Universität und damit eine DOP eine Konformitätserklärung unterzeichnet von mir und dann werden wir dieses Produkt auch so oder mannen.

00:18:03: Also das wäre ein Thema, wo wir dem entgegenwirken oder Innovationen schaffen, wo für mich ganz wichtig immer und das sagen viele unserer Kunden heute auch, was ist einer unserer Qualitätsmerkmale, die einfache Montage, die einfache Handhabung.

00:18:17: Also wenn ich da sechs verschiedene Bauteile habe und erstmal die Anleitung halbisch durchlesen muss, um zu wissen wie und was ich wo einbau.

00:18:25: Wir haben unsere Rohre.

00:18:26: Die sind dann alle gleich mit dem Einschub für die letzten fünf Meter.

00:18:29: Stecken sie zusammen.

00:18:31: Die Klemmbänder sind die ganz normalen.

00:18:32: Der letzte Wandhalter ist der ganz normale Standard.

00:18:35: Und so versuchen wir da ein bisschen aufzumischen.

00:18:38: Hört sich interessant an und ich bin mal gespannt.

00:18:43: Gibt es andere Geschichten im Schornsteinbau als Lösungen

00:18:52: für die

00:18:54: Problematiken, die da kommen?

00:18:55: Also ich sag mal, für mich ist immer die Problematik, dass unsere Öven immer empfindlicher werden.

00:19:01: Dass die eigentlich hochgezüchtet sind, damit sie hohe Wirkungsgrade haben, etc.

00:19:06: Und gefühlt wird das Problem zwischen Zusammenspielofen und Schornstein eigentlich immer schwieriger.

00:19:13: und auch die Kunden.

00:19:15: Wir haben jetzt wieder so aktuell zwei Fälle, die halt seit dreißig Jahren so heizen und uns nicht verstehen, dass es vielleicht heute ein bisschen anders machen müssen.

00:19:23: Und das ist glaube ich ein großes Problem, was sie bei den Kunden durchzieht.

00:19:28: Gibt es da Hilfen, die uns der Schornstein bieten kann?

00:19:34: Gibt es Möglichkeiten?

00:19:36: Ja, wir haben ja den gemauerten Schornstein.

00:19:39: Wir haben werden Edelstahl, Schornstein.

00:19:44: Muss ich eigentlich dann immer auf den Edelstahl, Schornstein setzen?

00:19:47: Ist das die bessere Alternative?

00:19:49: Mal provokativ.

00:19:50: Ja.

00:19:53: Es konnte man ganz drauf an.

00:19:54: Also wenn ich sagen würde, nehmt immer den Edelstahl Schornstein, da wäre das ja eine totale Werbung nur für uns.

00:20:00: Also das wäre auch gelogen, weil es kommt immer ganz drauf an, wie die Lage vor Ort ist.

00:20:04: Das kann man so pauschal nicht beantworten.

00:20:08: Das wäre nicht richtig.

00:20:10: Ich sehe die ganz großen Vorteile vom Edelstahl Schornstein.

00:20:13: Deswegen zeigt uns der Markt ja auch, wieso es die letzten Jahre und Jahrzehnte entsprechend doch so zugenommen hat.

00:20:21: Wir haben ja auch andere Varianten.

00:20:23: Wir haben, wir bieten ja auch ein Leichtbausschacht an, ziemlich einfach und da muss man ja heute nicht mehr auf die Gemautenschonsteine gehen.

00:20:30: Wir bieten ja auch ganz klassisch an, dass die Bestandskamine saniert werden können.

00:20:34: Also wir haben ein sehr großes, eine sehr große Produktpalette und diese werden wir auch weiter noch entsprechend ergänzen und erweitern.

00:20:43: Durch die Integration mit der Expoinungsgruppe werden wir da noch mehr Produkte in unserem Katalog und unser Palette bekommen und es auch noch mehr Möglichkeiten bieten.

00:20:53: Also ich finde, der Schornstein ist schon noch ein zentrales Verbindungselement, technisch wie emotional und gerade für Ofenbauer, die den Schornstein selber planen und einbauen, haben die volle Kontrolle und auch über die Qualitäten, den Design.

00:21:09: Ich finde, das gehört schon, steht schon ganz eng miteinander.

00:21:14: Ja, ich sage jetzt mal vom Design her, ihr könnt ihr nix für, ihr steht halt irgendwo draußen, oder der Hedestar Schornstein.

00:21:21: Also wäre jetzt auch eine Frage.

00:21:24: Ich meine, ich weiß, man kann sie mittlerweile beschichten oder in Kupfer oder so bekommen.

00:21:29: Ist natürlich auch immer ein bisschen eine Preisfrage.

00:21:32: Wenn ich es jetzt in Bösen wieder provokativ sage, dann sagen die Mutter sieht aus wie bei der Pommesbude.

00:21:39: Gibt es da Ideen

00:21:40: oder

00:21:42: könnte da mal was kommen, wo man sagt, das würde ich gerne.

00:21:44: Er bietet ja auch Systeme im Haus an, also beispielsweise auch aufgrund der neuen Ableitbedingungen und der BIMSCH-Verordnungen.

00:21:55: Sehen wir ja auch, dass der Trend schon auch gerade, ich sag mal in der Nische im Luxussegment, oder bei doch etwas kostspieligeren Öfen, wenn man das nötige Kleingeld dazu hat, baut man dann doch gerne einen Aufgesetzten schon Stein.

00:22:11: Ja, oder gerade bei Neubauten oder dort, wo es möglich ist, wo eh komplett saniert wird.

00:22:15: Und dass da der Trend schon etwas gestiegen ist in den letzten Jahren.

00:22:19: Und wir haben da entsprechend auch reagiert.

00:22:23: Wir sind Meines Wissens nach stand heute der einzige Hersteller in Deutschland, der eine AGZ-art, eine allgemein gültige Zulassung vom Deutschen Suthepautechnik für eine Decken- und Dachdurchführung, wo entsprechend für einen aufgesetzten Schornstein ist.

00:22:42: Somit können wir, wir haben eine statische Prüfung gemacht, also gibt es eine Statik dafür.

00:22:46: Wir können den ganzen Schornstein abfangen in der Decke, selbst in der Holzdecke, haben eine Brandschutzprüfung in Dänemark machen lassen, also haben da ein Komplettsystem, was wir anbieten und da spielt sich auch wieder das Design im Innenraum der Lösung, also wir haben ja auch Elemente, die dann bis zum Ofen entsprechend führen, etwas ästhetischer Designs in der Prüföffnung, Drosselklappe etc.

00:23:08: Also ich finde, Designtechnisch auch von außen haben wir schon immer geschaut.

00:23:13: Wir haben gerade unsere Wandhalter oder unsere Wandkontrollen.

00:23:16: Da sind ganz viele Kunden, ich muss sagen, die sehen einfach ästhetisch aus.

00:23:20: Da ist nicht ein Klotz dran, da habt ihr aufs Design geschaut, das ist schon wichtig.

00:23:26: Du hast den aufgesetzten Schornstein erwähnt.

00:23:28: Ich bin da immer ein wenig skeptisch, wenn ich ehrlich bin.

00:23:34: auch unterschiedliche Fälle gehabt, wo wir dann die Problematik hatten, dass uns eigentlich die Umlenkung fehlte, der Schornstein zu stark gezogen hat.

00:23:41: Dann tropft irgendwas rein, dann läuft mir das in den Ofen.

00:23:46: Und nach deutschem Baurecht soll ja der Schornstein eine Sohle haben, wenn ich das richtig im Kopf habe.

00:23:53: Ist richtig.

00:23:55: Würdest du das empfehlen, so einen aufgesetzten Schornstein?

00:24:00: Wir haben jetzt schon sehr viele Prächte gehabt.

00:24:03: Und es ist ja auch immer eine Antwort zum Markt.

00:24:10: Ich finde, es hat ästhetisch eindeutig was.

00:24:13: Und wir haben die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass man das auch entsprechend für die Normen gültig einbauen darf.

00:24:24: Also was ist jetzt da wirklich besser?

00:24:26: Es kommt mir ganz drauf an.

00:24:27: Vielleicht ist es einfacher und ist dazu gewinnt.

00:24:31: Wobei ich sagen muss, wir haben da schon Systeme geschaffen.

00:24:35: Wir haben da echt gute Resonanzen bis jetzt.

00:24:37: Also als Beispielsweise, wir haben einen Lamellenhut, einen besonderen Lamellenhut, gerade für die aufgesetzten Schornsteine, wo wir wirklich zu den Neunneutzigprozenten sagen können, dass kein Regenwasser reinkommt.

00:24:50: wo es doch vielleicht aufgrund der örtlichen Umgebungen so ist, haben wir auch einen Kondensatabweiser, zum Beispiel direkt am Dach, dass es ganz am Dach direkt abläuft und nicht in den Ofen reinfließt.

00:25:03: Also wir haben ja schon ganz viele verschiedene Fälle, also auch mit Fünfzig, Sechzig Grad Dachneigung teilweise.

00:25:09: Das ist eine Riesenkonstruktion.

00:25:11: Da haben wir auch Lösungen für geschaffen.

00:25:13: Also die Resonanz bis jetzt, das Feedback von den Kunden ist positiv und mir gefällt es persönlich auch.

00:25:19: Ziemlich gut.

00:25:21: Ich sage mal, architektonisch hat das was.

00:25:22: Das ist immer gar keine Frage.

00:25:25: Ich bin immer so ein bisschen, ich bin vielleicht dann auch sehr vorsichtig, was das betrifft.

00:25:28: Vielleicht mal ausprobieren.

00:25:30: Ja, wir haben jetzt gerade einen gebaut.

00:25:31: Also insofern ganz drum rum komme ich ja auch nicht.

00:25:37: Ja, haben wir im Prinzip ja schon ein paar Lösungen gehört, was in Zukunft kommen kann.

00:25:43: Was erwartest du für eine Entwicklung in der nächsten Ein, zwei Jahren.

00:25:47: Also im Moment haben wir ja wirklich eine schwierige Situation.

00:25:50: Ich glaube, das weiß jeder Ofenbauer, dass der Markt im Moment einfach nach der ganzen Corona und Gasgeschichte ziemlich in den Keller gegangen ist.

00:26:00: Ich persönlich denke, dass ich das im nächsten Jahr wieder so ein bisschen normalisieren wird.

00:26:04: Jetzt kommt beim Schornstein ja noch diese Ableitbedingungen mit dazu, wo ich das Gefühl habe, dass bei uns, ich glaube ja, fast ein Drittel der Schornsteine, die wir früher gebaut haben, gar nicht mehr möglich sind.

00:26:16: In der Art, was erwartest du da?

00:26:19: Wo sind da deine Hoffnung oder Befürchtung?

00:26:22: Ich sehe es ähnlich wie du, Andreas.

00:26:23: Ich denke auch, dass das Ganze wieder normalisieren wird.

00:26:26: Wir müssen natürlich betrachten.

00:26:28: Man darf natürlich nicht nur die letzten zwei oder drei Jahre anschauen.

00:26:31: Wenn wir uns einen längeren Zeitraum, zum Beispiel die letzten fünf Jahre oder zehn Jahre anschauen, dann sehen wir, dass den Peak, den wir alle erlebt haben in den Jahren einundzwanzig und bis dreinzwanzig insbesondere.

00:26:42: dass wir jetzt langsam wieder auf das Niveau des Jahrhunderts zurückgehen, je nachdem wo man auch seine Nische hat oder wo man sein größtes Klientel hat.

00:26:55: Und natürlich haben wir aufgrund der jetzt dann doch noch strengeren Vorschriften eine extra Belastung und noch eine extra Herausforderung.

00:27:04: Ich bin positiv gestimmt.

00:27:06: Ich denke, der Schornstein ist immer noch ein sehr wichtiger Komponent.

00:27:14: Ich denke auch nicht, dass es irgendwann komplett ohne gehen wird.

00:27:17: Ja, ich denke, es ist natürlich immer liegt im Auge des Betrachters.

00:27:21: Aber wer gerne ein schönes Kaminfeuer im Wohnraum hat, wenn es dann irgendwann doch nur noch beim normalen Kaminofen beim Grundofen, beim Kachelofen bleiben wird und weniger in die Heizungskonzepte geht oder vielleicht nur mit Nischen wie beim Pellet oder Hackschnitzel.

00:27:39: Dieser Markt wird bleiben, weil ich glaube dafür ist die Nachfrage und gerade das ist in der deutschen Kultur doch irgendwo auch oder ich sag mal auch in der Menschheit verwurzelt, dass das Feuer verbindet und einfach Lebenschaft und Gemeinschaft.

00:27:57: Ja, dann ist er die.

00:28:02: Es wird weitergehen, da bin ich mir auch ganz sicher, dass wir da weiterbauen.

00:28:07: Aber du siehst das positiv.

00:28:09: Du siehst schon, dass da auch in Zukunft ordentlich Schornsteine gebaut werden können.

00:28:16: Wir suchen ja auch die Lösungen dafür, dass wir trotzdem teilweise auch... Zurecht.

00:28:24: Man muss natürlich alles mal von allen Aspekten sehen.

00:28:27: Manchmal übertreiben wir es natürlich mit manchen Vorschriften und Gesetzen.

00:28:30: Da bin ich ja schon ganz bei dir.

00:28:32: Aber ich möchte als auch keine Richtung festlegen.

00:28:40: Ich denke, wir müssen einfach schauen, dass wir entsprechende Lösungen finden, anbieten können und uns den Markt entsprechend anpassen.

00:28:47: Das war ja früher auch nicht anders.

00:28:49: Es ist vielleicht etwas strenger als davor, aber ich denke, wir werden die Lösungen dafür finden.

00:28:53: Wir müssen schauen, dass wir es schaffen, modularer Systeme einzubringen, weniger Komplexität und höhere Effizienz auch in der Montage einzubringen.

00:29:02: Das Thema auch Digitalisierung, sowohl in der Abwicklung im Service, aber auch ich sage mal für den Endkunden oder im After Sales.

00:29:10: Also ich denke, da haben wir noch ganz, ganz viele Möglichkeiten in der Zukunft da noch etwas zu bewegen.

00:29:17: Als Stegmüller baut ihr ausschließlich für den Ofenbau wahrscheinlich nicht.

00:29:21: Seid ihr auch beim Heizungsbauer mit dabei?

00:29:23: Ja,

00:29:24: wir beliefern alle rund um Schornstein.

00:29:28: Wir haben sowohl auch noch, gibt es ja nicht mehr viele, Schornstein Technik selbst früher, wo es ja mehr an die Schornstein Sanier hat man ja gesagt, an die Schornstein Technik abgegeben, aber die Richtung geht natürlich schon immer mehr an die Ofenbauer und an die Heizungsbauer und da sind wir ganz breit unterwegs.

00:29:47: Gibt es denn der Unterschiede, wenn ihr, ob ihr mit dem Ofenbauer oder dem Heizungsbauer zusammenarbeitet?

00:29:53: Also, es gibt immer individuelle, also jeder Kunde ist individuell für sich.

00:29:59: Hat mir persönlich auch immer extrem viel Spaß gemacht im Indie, sich heute ab und zu noch mal spontan selber ans Telefon.

00:30:06: Ja, die Kunden sind teilweise sehr überrascht.

00:30:08: Manche hört man dann wieder nach ein paar Jahren wieder und Mensch, hi, wie geht's?

00:30:12: Und es ist immer ganz nett.

00:30:14: Und jeder hat seine eigene Art.

00:30:16: Und das ist auch das Schöne, wenn man dann eine gewisse Beziehung mit den Kunden aufbaut, dann Dann reicht manchmal auch nur ein Bild von der Außepassade.

00:30:29: Bitte Angebot.

00:30:29: Ja, wenn der Kunde das jetzt hört, liebe Grüße an dich.

00:30:35: Und dann weiß man aber genau, was er haben will.

00:30:36: Da kann man ungefähr ein Angebot schon machen.

00:30:38: Dann kann er schnell reagieren, hat nicht viel Aufwand gehabt.

00:30:41: Man weiß ungefähr, wie er gerne seine Chance hat, immer einbohrt bei welchen Sonderheiten.

00:30:46: Sonder und Besonderheiten.

00:30:47: Ja, das ist... Es ist schon... Hatte mir sehr viel Spaß gemacht, muss ich zugeben, das ist eine interessante Probe.

00:30:57: Wir bauen ja halt Festbrennstoff, der Heizungsbauer ist immer noch Öogas gefragt.

00:31:02: Viel

00:31:02: Pellet teilweise

00:31:03: auch.

00:31:04: Also viel teilweise Pellet, Hackschnitzel.

00:31:07: Ich merke, dass die Heizungsbauer, wir bieten ja auch den Service an, die entsprechenden Querschnittsberechnungen nach der EN-Norm zu machen.

00:31:15: Oder auch, wenn es Notwendigkeit gibt, Unterstützung bei den VDI-Berechnungen für die Mündungsableitbedingungen oder auch der Rezirkulationszugung.

00:31:26: etc.

00:31:29: Früchterliches Wort.

00:31:30: Ja, ja,

00:31:31: Wahnsinn.

00:31:33: Wir merken, dass die Heizungsbauer da wahrscheinlich aufgrund der ganzen Pelletgeschichte öfter mal nach Gefährschungsberechnungen fragen.

00:31:40: Das kann ich jetzt so ein bisschen weitergeben.

00:31:43: Da haben wir natürlich auch nur die Besonderheit mit dem besonderen Werkstoff und der besonderen Zulassung für die Pelletgeschichten, wo wir entsprechend Einmal die Rußbrandbeständigkeit und gleichzeitig die Feuchtunempfindlichkeit brauchen.

00:31:56: Da muss er an der Werkstatt fünfundvierzig, neununddreißig, also noch mal ein spezieller Edelstahl, der sautenmäßig teuer ist auch im Einkauf

00:32:02: von uns,

00:32:03: verwendet werden.

00:32:04: Das sind also diese Besonderheiten und da macht man dann Berechnungen.

00:32:09: Ansonsten werden die sich auch immer... Ähnlich habe ich es gefühlt.

00:32:14: Wir haben auch die Heizungsbauer, die versuchen langsam alles abzudecken, die teilweise auch dann Öfen verkaufen, einbauen.

00:32:22: Also da ist ja auch ein bisschen Wandel da,

00:32:24: glaube ich, in der Branche.

00:32:24: Ja, gut, die müssen sich ja vielleicht manchmal auch alternativ und suchen, wenn es die Gäste haben.

00:32:28: Richtig,

00:32:28: oder gerade wenn, ich sag mal, Nachfolger kommen, gerade die jüngeren Generationen oder oft am meisten in zweiter oder dritter Generation geführt wird, dann kommen Sachen wie Solaranlagen dazu oder auch noch Öfen etc.

00:32:39: Ja,

00:32:40: ja, ja.

00:32:40: Ja, ist schon ein breites Feld.

00:32:42: Hast du zu Hause einen Ofen?

00:32:44: Ich meine, jetzt besuche ich halt eher siebenzwanzig und hast gerade gesagt, dass du nicht mehr mit deiner Frau zusammen bist, wenn ich das nicht verstanden habe.

00:32:49: Richtig, richtig.

00:32:50: Hat man da noch Muße, Zeit und Lust auf den Ofen?

00:32:54: Auf jeden Fall.

00:32:55: Also ich muss zugeben, ich bin ein Mensch, der wirklich eigentlich, ich bin überhaupt kein neidischer Mensch, wirklich.

00:33:03: Ich habe wirklich immer... immer nur auf mich geschaut, weil ich mit dem zufrieden war, was ich hatte.

00:33:08: Aber eine Sache, auf die ich extrem neidisch bin, ist, an jedem, der eine Ofen hat.

00:33:12: Das muss

00:33:12: ich wirklich zugeben.

00:33:14: Also ich bin vor vor zwei, drei Jahren umgezogen, nachfillingen, schwendingen für die Arbeit.

00:33:20: Bin in einem sehr modernes Neubau-Wohnkomplex.

00:33:25: Das ist schon eine halbmübilierte kleine wohnung eingezogen einfach aufgrund ich sag mal der eile und ich eh nicht so viel aktuell zu hause bin und mehr auf der arbeit bin.

00:33:36: da ist leider kein ofen drin und auch nicht möglich eine anzuschließen.

00:33:40: aber das wird das erste sein was ich mache wenn ich dann ein eigen heim mache.

00:33:43: also ist mir ganz ganz wichtig da beneide ich jeden drüber.

00:33:46: also wenn ich bei familie verwandten freunden zu besuch bin die in ofen haben das ist immer das highlight für

00:33:51: mich

00:33:51: zu geben.

00:33:53: Gibt es eine besondere Anekdote oder ein Erlebnis, die du mit einem Ofenbauer gehabt hast, von der du uns erzählen darfst?

00:34:04: Ob ich das darf?

00:34:05: Ja, ich denke schon.

00:34:06: Ich bin da ganz frei.

00:34:08: Nee, viele, viele, viele Geschichten.

00:34:10: Also mir war es auch persönlich immer wichtig.

00:34:12: Das habe ich schon während der Ausbildung gemacht, als ich im technischen Vertrieb im Innendienst tätig war.

00:34:18: Da habe ich drauf wirklich behaart, dass ich Einmal ganz klar auch in die Produktion, in die Logistik selber darf zu uns.

00:34:26: Habe ich auch beides gemacht.

00:34:28: Und ganz, ganz wichtig war für mich auch, ich wollte unbedingt mit Kunden mit auf die Baustelle.

00:34:34: Weil für mich war immer das Thema, ich kann ja nichts verkaufen oder zu irgendwas beraten, was ich nicht schon selber ausprobiert habe.

00:34:41: Und oft ist es ja auch so, dass man schnell eine Auskunft braucht, gerade am Telefon und man ist vielleicht sogar auf dem Dach oder ist vor Ort auf der Baustelle.

00:34:51: Wenn die Kunden dann natürlich am Telefon nur mit der Sprache versuchen, was zu erklären, um man vielleicht zu Beginn, wo man noch nicht die Erfahrung hatte, sich kein Bild vor Augen ausmalen kann, dann wird es teilweise sehr schwierig.

00:35:06: Die Kommunikation des Verständes wird dann doch schwieriger und wir sind ja alle in Eile heutzutage und dann bist du auf der Baustelle und der Kunde möchte schnell eine Antwort und da muss ich aber zwei, drei Mal wiederholen, weil du es nicht verstehst und dann brauchst du vielleicht eine Skizze und ist ja auch alles berechtigt.

00:35:21: Ich habe mir einfach gedacht, es bringt was, wenn ich mir das besser vorstellen kann, weil wenn ich die Probleme selber vor Ort sehe.

00:35:26: Und es gibt hier und dort einfach dann entsprechend Rahmenbedingungen oder irgendwas, wo man dann, wieso man einen Sonderteil braucht oder warum das jetzt so sein muss oder warum unser System überhaupt so ist.

00:35:38: Also wir bieten es vielleicht an, aber wir verstehen die Gründe noch gar nicht, weil es wurde irgendwann mal rausgebracht entsprechend.

00:35:44: für eine Lösung, wo wir das Problem gar nicht kennen.

00:35:47: Also bin ich ganz viel auch mit auf Baustellen, also sowohl Sanierungen, doppelwandige Schornsteine oder mit Leichtbauschechten etc.

00:35:56: auch aufgesetzt.

00:35:56: Schornsteine mit unserem speziellen Flanschwanzystem, wo dann auch richtig cool mit dem Kran einfach das gesamte Ding.

00:36:05: bieten das fast schon Modulfertig an, das muss nur in den Ausschnitt eingesetzt werden und entsprechen dann der Ofen angeschlossen im Nachgang und oben nochmal der Schornstein nach außen geführt werden.

00:36:17: Eine Geschichte, okay.

00:36:20: Ja, das war das erste Mal.

00:36:22: Doch, das war das erste Mal, wo ich Das erste Mal, wo ich auf dem Dach war.

00:36:27: Okay.

00:36:30: Ich glaube, da toliere deine Geschichte.

00:36:32: Das erste Mal auf dem Dach war für mich ein ganz besonderer Moment.

00:36:35: Ich war extrem nervös.

00:36:36: Es war, da war ich ein neunzehn, meine ich.

00:36:39: Ne, sorry, zwei tausend neunzehn war, das meine ich.

00:36:41: Da war ich dann schon einundzwanzig, einundzwanzig.

00:36:46: Da war ich mit einem großen Kunden von uns, das war eine ovale Sanierung und er durfte ich mit.

00:36:51: Der hatte einen Eigensteiger gehabt und da war dann sogar noch einer auch in Italiener zufällig, der eigentlich schon in Rente war, meine ich, aber noch ausnahmsweise ausgeholfen hat.

00:37:02: weil das mir zeigen musste, aber das war ein sehr guter Lehrer.

00:37:04: Also wirklich war richtig klasse, hat mir gezeigt, wenn ich einen Steiger aufstelle und es war so ein altes Modell noch ziemlich und dann die Dicke einer ausfahren und hier und alles im Wasser und so.

00:37:13: Und dann sind wir hoch.

00:37:15: So muss ich auch hoch.

00:37:15: Du kommst auch mit hoch.

00:37:16: Ich war gnadenlos.

00:37:18: Aber hat mir gefallen.

00:37:20: So und dann sind wir da oben.

00:37:21: Das waren das zwölf, dreizehn, fünfzehn Meter hoch.

00:37:24: Schon ein bisschen mit den Knien geschlottert, muss ich zugeben.

00:37:28: Keine Sicherung.

00:37:31: Wir haben halt den Steiger gehabt.

00:37:35: Und dann halt hinter dem gemauerten Schornstein und hebt dich mal fest.

00:37:40: Und dann erst mal angeguckt, okay wieder runter, die Rohre vorbereitet, alles mit rein.

00:37:45: Mitarbeiter war dann unten entsprechend im Keller an der Prüföffnung oder an der Sohle entsprechend.

00:37:53: Ja und dann haben wir die Rohre entsprechend reingezogen.

00:37:57: Ja, bis er fast ganz unten war, gab's irgendein Problem.

00:38:00: Das war eine ovale Anlage, sehr schmaler Schornstein.

00:38:03: So, und da musste mein Mentor damals, oder halt der, der das nicht anbeigebracht hat, musste runter.

00:38:12: Okay.

00:38:12: Ich meine, pass auf, hebt jetzt die zwei Seile fest.

00:38:17: Fall ja nicht runter, hebt dich fest.

00:38:19: Super.

00:38:19: Ich muss runter, da hat er irgendwelche Probleme.

00:38:22: Ja.

00:38:22: Und du hörst uns dann durch den Schornstein.

00:38:25: Okay.

00:38:27: Da stehe ich da mit so zwölf Meter, fünfzehn Meter Sanierung.

00:38:32: Ich habe es mir leichter vorgestellt.

00:38:33: Also das ist saumäßig schwer.

00:38:36: Und dann zieht dann dir die Beine noch so, du bist nur hinter dem Schwanz, dann hast du eine falsche Bewegung und du landest da unten.

00:38:42: Ja, und dann höre ich noch den Schwanz an, ja zieh mal hoch, wir brauchen Platz, irgendwas stimmt nicht.

00:38:48: Und ich ziehe den Schornstein hoch mit meiner letzten Kraft.

00:38:50: Und ich konnte nicht mehr halten.

00:38:51: Und ich hör nur, lass ja nicht fallen.

00:38:53: Ich hab die Finger dazwischen.

00:38:54: Lass ja nicht fallen.

00:38:55: Wir müssen hier die Kondensatschein anpassen.

00:38:57: Irgendwas mit der Höhe.

00:38:58: Und ich konfasche nicht mehr.

00:38:59: Ich hab dann gesagt, bitte.

00:39:00: Ich hoffe, ich reiß das Seil nicht.

00:39:03: Ich hoffe nicht.

00:39:04: Aber es hat alles geklappt.

00:39:05: Das war für mich nur so ein Erlebnis.

00:39:07: War superklasse.

00:39:10: Ja, war aber, also in dem Moment ein bisschen panik.

00:39:13: Aber im Endeffekt ein tolles Erlebnis.

00:39:15: Vielleicht nicht ganz konform, wie man es machen soll.

00:39:17: Ich wollte auch, ich sag mal, bis das erste Mal aufs Dach.

00:39:21: War ganz lustig.

00:39:22: Hört sich praxisnah an.

00:39:23: Ja, auf jeden Fall.

00:39:24: Das kann ich sagen.

00:39:25: Ist

00:39:25: nicht immer alles berufskunlursenschaftskonform.

00:39:28: Das kennen wir ja.

00:39:32: Bei den Schornsteinen.

00:39:33: Also zum Beispiel ihr macht ja matt und glänzend.

00:39:36: Ja.

00:39:37: Was ist daher der Unterschied?

00:39:38: Also ich hab immer wieder Fragen, Kunden und dann ist das ja rau und dann wird der schneller dreckig.

00:39:42: Also ich konnte das bisher noch nicht bestätigen.

00:39:44: Aber wie kommt das unterschiedlich zustande?

00:39:48: Ja, wenn wir uns das jetzt mal vom Material aus anschauen, vom Edelstahl, ist es ja so, dass das glänzende Material, das wird ja, also, man hat früher dazu drei D gesagt.

00:40:00: Okay.

00:40:02: Dann hieß es, ich meine, es war der Begriff, war das aus den USA oder aus Großbritannien, B.A.

00:40:09: Bright Analyte, wenn ich es richtig ausgesprochen habe, das kann ich sicher.

00:40:13: Heutzutage sagt man aber zwei R dazu.

00:40:15: Das ist, glaube ich, dann nach der internationalen oder europäischen Norm oder das Mal genormt, also zwei R und bedeutet blankgeglüht.

00:40:23: Also das Material ist blankgeglüht.

00:40:26: Glütturm entsprechend geglüht, also es ist nicht geschliffen oder gebürstet etc.

00:40:31: Also es ist wirklich geglüht, dadurch entsteht dieser Hochglanz.

00:40:35: Und beim Mattenedelstahl von Oberfläche, aber früher drei C dazu gesagt, heute ist es zwei B international und europaweit.

00:40:43: Und das ist dann einfach von dem Herstellungsprozess her für die Oberfläche ein anderes Finish.

00:40:49: Und da gibt es ganz verschiedene Meilen, also wenn man sich das europaweit anschaut.

00:40:53: Dann setzen viele eher auf das klassische Hochglanz.

00:40:58: Aber wir haben sehr viele Kunden, die auf das MAD bestehen, also die das persönlich sehr gut finden oder auch wo die Endkunden das sehr gut finden.

00:41:07: Ein Beispiel wäre auch für Gebäude.

00:41:15: für Gebäude, die entsprechend Denkmalschutz haben.

00:41:18: Da darf man zum Beispiel teilweise das Glänzende gar nicht nehmen, weil es sonst zu sehr entsprechend dominiert.

00:41:26: Und da nimmt man gerne das Mat.

00:41:28: Also das ist eine Geschmackssache.

00:41:30: Ich bin persönlich auch ein ganz großer Fan vom Mattensteinstein.

00:41:32: Also ich auch,

00:41:35: fairerweise.

00:41:36: Aber von der Oberfläche ist das eigentlich genauso glatt, oder?

00:41:39: Also da bleibt jetzt nicht der Dreck dranhaften.

00:41:41: Also, da gibt es natürlich schon gewisse Unterschiede.

00:41:45: Ich würde nicht sagen, dass es der Endverbraucher jetzt hier oben groß oder stark merken würde.

00:41:51: Wenn man da ganz in den Teilchen Detail ist, gibt es natürlich gewisse Unterschiede von der Rauigkeit, von der Oberflächen-Rauheit.

00:41:57: Aber ich glaube, für einen Endkunden

00:41:59: wird das nicht dreckiger.

00:42:00: Ist eher

00:42:01: ästhetikund.

00:42:03: Wie man es optisch mehr mag, was er mir

00:42:05: gefällt.

00:42:07: Es gibt die Prüföffnung aufgesetzt mit dem Kasten und es gibt sie eingelassen.

00:42:11: Warum gibt es die Unterschiede?

00:42:14: Wie meinst du, eingelassen?

00:42:15: Es

00:42:16: gibt ja die, dass die in der Rundung mit drin ist und dann gibt es den Kasten, der davor gesetzt ist.

00:42:22: Die einen sagen wir, das ist die billige Variante, das ist die aufwendigere, aber welchen Nutzen habe ich davon?

00:42:28: oder warum ist der der Unterschied?

00:42:30: Also die Prüföffnung mit Kasten ist natürlich der Standard in Deutschland.

00:42:35: Es gibt auch gewisse Regelungen, Vorschriften, dass es entsprechend auch leicht zu reinigen sein soll.

00:42:44: Für den Schornstein-Fegermeister.

00:42:46: Und da hat sich das als Standard einfach rausgestellt.

00:42:50: Das ist natürlich viel, viel einfacher zum Reinigen, wenn man da eine zugelassene Brandschutz-Tür hat, entsprechend, die man nur öffnen kann mit einem speziellen Schlüssel.

00:43:00: Klar, könnte ich den auch jeder Privatmann anschaffen.

00:43:02: Aber der Schornstein-Feger hat sowas immer paraten sein müssen und macht den auf.

00:43:07: Die Tür fliegt einen nicht sofort auf oder raus, sondern man kann sie erst mal schön schwenken, hat zumindest bei uns dann innen einen sehr praktischen, dicht verschlossenen, noch eine zweite Prüföffnung.

00:43:20: Den Deckel sah ich jetzt mal mit dem Schnappverschluss, den man dann auch ziemlich leicht... entsprechend öffnen, rausziehen kann und da hat man ziemlich einfach fürs Putzen.

00:43:33: Beim anderen musst du erstmal die Isolierung rausnehmen, dann hast du die Isolierung angefassen, hast da noch ein bisschen und dann kannst du direkt einfach durch die Spannverschlüsse öffnen.

00:43:42: Also es wird schon mehr bevorzugt von den Schorcherfiguren sowieso.

00:43:47: und das andere ist wieder eine ästhetische Frage.

00:43:49: Manche sagen, ich will es ganz rund haben, dann... muss man natürlich vorher immer mit dem Schaunschafer gesprochen, weil wenn er unbedingt immer einen Kasten haben will, würde ich es nicht empfehlen.

00:43:58: Immer bitte vorher mit dem Rücksprache halten.

00:44:01: Das wäre jetzt die Unterschiede aus meiner Sicht.

00:44:05: Ganz was anderes.

00:44:06: Wir haben eine Spotify Playlist.

00:44:11: Hast du da vielleicht ein Lied, was du mit dem Ofenbau der Firma Stegmüller Schornstein verbindest?

00:44:18: Das habe ich jetzt noch nicht geschaut, um voraus.

00:44:21: Das hätte ich meinen können.

00:44:21: Das soll ja zu uns passen.

00:44:22: Mir fällt da eine Geschichte ein, doch.

00:44:23: Wenn es jetzt ganz passend ist, doch, ich würde sagen schon.

00:44:25: Ja, das war so im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.

00:44:39: Ich bin nicht mehr sicher, ob es noch während der Ausbildung oder der Studienzeit war.

00:44:43: Da war es einmal spätabends.

00:44:45: Ich war noch im Büro und habe noch die Aufträge rausgeschrieben oder die Angebote gemacht.

00:44:53: Und der Thomas Stiegmüller war auch noch da.

00:44:58: Irgendeine Frage und irgendwas kam dann vorbei, wir sind ins Gespräch gekommen und ich hatte nebenbei Musik laufen, wo alle dann weg waren und ein bisschen, warum mich zu konzentrieren, habe ich da laufen lassen, Kings of Liyan.

00:45:11: Da lief zum Beispiel, da lief das Lied Pyro von Kings of Liyan.

00:45:15: Und da war Thomas Stegmüller.

00:45:18: Überrascht doch mein junger Alter so doch also war sein Musikgeschmack und kutes Beat und sonst wie und waren dann auch dann bei ihm im Büro und haben uns ein bisschen über Musik unterhalten und ein paar Lieder gemeinsam angehört und eine kurze Pause gemacht und das hat dann ein bisschen die Beziehung gestärkt und hat dann vielleicht auch doch noch dazu beigetragen zum einen oder anderen.

00:45:38: Also das verbinde ich damit ein bisschen.

00:45:40: Dann nehmen

00:45:40: wir mit auf.

00:45:42: Ich habe dann nochmal so zum Abschluss fünf entweder Uderfragen.

00:45:47: Okay.

00:45:49: Ist immer ein bisschen spontan.

00:45:52: Vielleicht noch mit einer kleinen Begründung.

00:45:54: Teamplayer oder Chefansager?

00:45:56: Teamplayer.

00:45:57: Warum?

00:46:01: Ich finde, nur gemeinsam ist man stark.

00:46:03: Alleine kann man nicht viel bewegen.

00:46:05: Es gibt verschiedene Führungsstile mit den richtigen Leuten.

00:46:09: braucht man keine Chefansagen.

00:46:10: Da kann man gut einfach als Anführer vorangehen und muss nicht von oben herab, ganz, ganz klassische Altearchie, Chefansagen.

00:46:19: Natürlich gibt es aber auch Situationen, Momente, wo man Entscheidungen treffen muss, wo man auch ganz klar zeigen muss, die Entscheidung muss getroffen werden, die treffe ich und den weggehen wir.

00:46:30: So eine Klarausage.

00:46:32: Nudeln oder Kartoffeln?

00:46:33: Nudeln.

00:46:36: Ich hätte fast, ich liebe Toffeln.

00:46:38: Ich hätte das fast geschwankt, aber das wäre jetzt fast schon, ich glaube dafür, das kann ich nicht bringen.

00:46:41: Herr Nudeln, das wäre jetzt... Ich muss den Nudeln sagen.

00:46:47: Berg oder See?

00:46:49: See.

00:46:51: Ist das dann der Italiener Indie?

00:46:53: oder würdest du auch an die Nordsee fahren?

00:46:57: Ich würde doch an die Nordsee fahren.

00:47:00: Wobei

00:47:00: ich auch die Berge machen würde, bis er zum Namen passen, mit Mathehorn.

00:47:04: Ich mag eigentlich

00:47:05: alles.

00:47:05: Nee, ich hätte sie gesagt.

00:47:07: So, jetzt haben wir nächstes Jahr wieder WM.

00:47:11: Wir sind pecht, trifft Deutschland wieder im Halbfinale auf Italien.

00:47:14: Für wen bist du dann?

00:47:15: Ach, ich glaube, die sind jetzt in den Playoffs, oder?

00:47:17: Ja, aber sie

00:47:19: haben noch die Chance wieder reinzuformen.

00:47:20: Bin ich mal gespannt.

00:47:24: im Herzen wahrscheinlich schon für Italien irgendwo.

00:47:27: Aber sobald dann Italien rausfliegt, was in den letzten Jahren doch nicht ganz so selten war, war ich dann für Deutschland.

00:47:37: Hast du dich gut durchgerungen?

00:47:39: Deutsche Vita oder Arbeitstier?

00:47:40: Ich glaube, das hast du schon beantwortet.

00:47:41: Arbeitstier.

00:47:43: Ja, ganz klar.

00:47:45: Ganz klar.

00:47:45: Da bin ich auch von der Mentalität.

00:47:47: Ich bin ja auch hier aufgewachsen, ein bisschen anders gesteckt.

00:47:50: Ich meine, klar, umso Spaß haben.

00:47:53: Aber ich bin jemand, der sich gerne in Ziele setzt, die Ziele erreichen will und dafür dann auch alles tut und nicht einfach mittendrin aufhören will oder nur weil es jetzt etwas anstrengender wird oder irgendein Hindernis ein in Weg gestellt wird, dass man dann aufhört und denkt, ne, ich mach's mir jetzt gemütlich und deutsche Wieter, wobei man deutsche Wieter ja auch anders interpretieren kann, das muss jetzt auch nicht sein, dass das das gegenteil ist, aber mehr wackeholik.

00:48:19: Hast du denn noch Verbindung nach Italien?

00:48:22: Ja, viele verwandten.

00:48:24: Also größtenteils sind viele in Deutschland, gerade mittelicherseits, aber gerade väterlicherseits hat doch einige Verwandtschaften, aber wahrscheinlich auch viele, die man mit der man so nicht viel Kontakt hat, sind noch in Italien und alle paar Jahre gehe ich auch mal runter und versuche den meisten Hallo zu sagen und nochmal den Kontakt zu pflegen.

00:48:46: Wunderschön.

00:48:48: Ich danke dir für ein tolles Gespräch und ich glaube, du hast zumindest für mich noch ein bisschen Licht in das Dunkel der Schornsteine gebracht.

00:48:56: Wünsche dir noch weiterhin ganz viel Erfolg auf der jungen Wege.

00:48:59: Ich glaube, da gibt es ja noch ein paar Stationen.

00:49:03: Ja, vielen Dank Andreas.

00:49:05: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.

00:49:07: War mir echt eine Freude, hat Spaß gemacht und klasse Podcast.

00:49:11: Bin froh, dass ich heute Gastpräsenturte sein durfte.

00:49:14: Sehr gerne,

00:49:14: ich danke dir.

00:49:18: Das waren doch spannende Einblicke in das Leben eines jungen Mannes mit viel Energie und Engagement.

00:49:24: Gleichzeitig ein Ausflug in die Zukunft der Schornsteine.

00:49:28: Natürlich haben auch andere Hersteller sicherlich ähnliche oder auch ganz andere Lösungsansätze.

00:49:33: Hinterlasst gerne in den Kommentaren, was ihr hier in der Zukunft wünscht.

00:49:38: Lieber Antonio, behalte deine Energie und den Enthusiasmus, dann wird der Erfolg auf deiner Seite bleiben.

00:49:44: Hat es euch gefallen?

00:49:45: Dann bitte wie immer

00:49:47: liken,

00:49:47: teilen, folgen und kommentieren.

00:49:50: Bis zur nächsten Folge!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.