#27 Annett Kaufmann - Die Erfolgsstory im Damen-Tischtennis und nun auch Repräsentantin für den Ofenbau
Shownotes
Mit gerade einmal 19 Jahren hat Annett Kaufmann schon sehr vlel in Ihrer Sportart erreicht, aber noch weitere große Ziele. Seit neuestem ist trägt Sie nun das Logo der Hagos auf Ihrem Trikot und repräsentiert somit auch den Ofenbau. In diesem Podcast berichtet Sie, welche Entbehrungen Sie für Ihren Sport auf sich nimmt, wie Ihr Tages- und Wochenablauf aussieht, warum Sie derzeit nicht in die Bundeswehr eintreten muss und wie es zur Zusammenarbeit mit der Hagos kam.
https://www.instagram.com/annettkaufmanntt?igsh=MWE3MnJqN2NjaXowMg==
https://de.wikipedia.org/wiki/Annett_Kaufmann
Ton und Schnitt: Frank Erlenkämper
Transkript anzeigen
00:00:03: Moin und hallo!
00:00:04: Herzlich Willkommen zu Get the Fire, dem GVOB Podcast.
00:00:09: Vom Ofenbau
00:00:10: für den Ofenbau.
00:00:11: Und natürlich für die Freunde des Ofenfeuers und denen, die es noch werden wollen.
00:00:16: Mein Name ist Andreas Neuer und in mir brennt das Feuer für den Ofenbau seit vielen Jahren und ich habe es nie bereut den Beruf zu erlernen um mich selbstständig zu machen.
00:00:26: Mit meinen Verbandskolleginnen und Kollegen mache ich mich stark für einen der ungewöhnlichsten Berufe den viele vor allem junge Menschen, so gar nicht kennen.
00:00:35: Gemeinsam vertreten wir im GVUB, dem Gesamtverband Ofenbau, deutschlandweit die Interessen aus Handwerk, Handel und Industrie.
00:00:44: Für mich ist es eine besondere, kreative und sehr individuelle Handwerkskunst, die eine Verbindung zur modernen Heiztechnik schafft und eine Verbindung herstellt
00:00:55: zwischen
00:00:55: den Menschen.
00:00:56: Denn jeder unserer individuellen Irven hört zum Mittelpunkt des Wohnraums und bringt Menschen zusammen.
00:01:03: Genau darum geht es in meine Podcast.
00:01:05: Geschichten über die Feuerkunst erzählen und Menschen über das Feuer zusammenbringen.
00:01:14: Hallo liebe Get the Fire Freunde.
00:01:16: Da wollten wir eigentlich was Gutes tun
00:01:18: und
00:01:19: den Podcast-Hoster wechseln.
00:01:21: Leider
00:01:22: hat das zu deutlich mehr Komplikationen geführt als gedacht.
00:01:26: Hierfür bitte ich euch um Entschuldigung und hoffe,
00:01:29: dass es
00:01:30: nun
00:01:30: störungslos weitergeht.
00:01:33: Heute melden wir uns mit einer ganz besonderen
00:01:35: Folge zurück.
00:01:37: Annette Kaufmann, seit fast sieben Jahren spielt sie in der ersten Negatisch-Tennis.
00:01:41: In den Jahren des Jahrhunderts wurde sie bei der U-Fünfzehn-Europameisterschaft dreimal Europameisterin im Einzel, Doppel und mit dem Team.
00:01:52: Zusätzlich gewann sie Bronze im Mixt.
00:01:55: Im gleichen Jahr wurde sie dann bei der U-二undzwanzig Europameisterschaft ebenfalls Europameisterin als Jüngste aller Zeiten mit fünfzehn Jahren.
00:02:06: Einen zwanzig und dreinzwanzig
00:02:08: wurde sie gleichzeitig
00:02:09: mit dem Darmenteam Europameisterin.
00:02:12: Dreiundzwanzig bei der U- neunzehn WM gewann sie zweimal Silber im Mixte und im Doppel und im Bronze Bronze im Einzel.
00:02:22: Vierundzwanzig nahmen sie dann an den olympischen Spielen in Paris teil und gewann mit dem Team den vierten Platz.
00:02:30: Im gleichen Jahr wurde sie dann bei der U-IX Weltmeisterin im Einzel als erste Europäerin überhaupt.
00:02:38: Vierundzwanzig und Vierundzwanzig wurde die deutsche Meisterin im Einzel und Vierundzwanzig auch im Doppel.
00:02:45: Und jetzt heute ist sie gerade einmal neunzehn Jahre alt.
00:02:51: Sie gewährt uns ein Blick in das Leben einer sehr jungen Spitzensportlerin.
00:02:56: Wie viel sie an Zeit und Engagement investieren muss, ob sie davon leben kann und welche Rolle die Hagos bei dieser Frage spielt.
00:03:05: Ja, wir sind heute bei den ThemenTagen Ofenbau und ich habe mal was ganz anderer Gastbesuch und zwar ist das die Annette Kaufmann.
00:03:15: Ja, Tischtennis-Spielerin, sehr erfolgreich.
00:03:19: Wir sind jetzt beim Offenbau-Podcast.
00:03:21: Kannst du dich mal vorstellen für jemand, der vom Tischtennis vielleicht noch nichts gehört hat?
00:03:25: Also erst mal danke, dass ich da sein darf.
00:03:28: Ich bin Annette Kaufmann, bin neunzehn Jahre alt, spiele Tischtennis und das ist auch gerade mein Beruf.
00:03:35: Ich mache nämlich nur den, oder spiele nur Tischtennis als mein Profi-Sport und ich bin sehr froh hier zu sein und bin gespannt, wie der Podcast sein
00:03:45: wird.
00:03:46: Ich habe gelesen, dein Vater war Eishockey-Profi und deine Mutter Abfahrtsläuferin.
00:03:52: War dir das zu kalt, dass du dann in die Halle gegangen bist oder?
00:03:55: Ne, also meine beiden Eltern kommen ja ursprünglich aus Kazakhstan und mein Papa ist dann hierher gekommen auch für Eishockey.
00:04:02: und da wo wir leben, also ich lebe in Bitika in Bissingen in der Nähe von Stuttgart, gab es da nicht so viel für den Skisport beziehungsweise ja, irgendwas Richtung Wintersport.
00:04:15: Und ich glaube meine Eltern wollten vielleicht auch jetzt nicht direkt den, die gefährlichsten Sportarten mit Skiabfahrt und alles okay.
00:04:22: Und dann ja, meine Schwester ist dann zum Tischtennis gekommen.
00:04:25: Ich glaube meine Mutter hat sich einfach gedacht, einfach mal die Jungs im Freibad abzocken.
00:04:28: Ich glaube, es kommt gut und ich war halt immer dabei und bin dann auch zum Tischtennis gekommen durch meine Schwester.
00:04:34: Ja, deine Schwester ist die ältere?
00:04:36: Ja, vier Jahre älter.
00:04:37: Okay,
00:04:37: und du hast aber dann sehr jung angefangen mit Tischtennis schon?
00:04:40: Ja,
00:04:40: mit vierenhalb Jahren.
00:04:42: Also irgendwie hat sich das ja so ergeben, dadurch, dass meine Mama einfach auch nicht in der Lage war, mich jetzt irgendwie nach Stuttgart zum Ballett zu fahren und meine Schwester jetzt nach Biedigheim zum Fischtern ist.
00:04:53: Also das war physisch nicht möglich und ich war halt immer da, hab Bälle gesammelt und ich war schon interessiert, aber es war jetzt... Einfach wie, wenn man halt Kind ist und dann hat sie eines Tages mal ein Pokal mitgebracht.
00:05:05: Okay.
00:05:06: Und ich als Kleines Schwester muss den ja klauen und dann hat sie sparserhalber dann mäßig gesagt, ich sei mir doch mein eigenem Gewinn und das hat mich sehr motiviert.
00:05:15: und dann war ich so zu meiner Mama.
00:05:17: Ich möchte jetzt mit Tischtennis anfangen und so hat sich das ergeben und jetzt bin ich hier.
00:05:22: Aber als du angefangen hast, waren die Platten noch viel zu groß für dich oder?
00:05:26: Bist du da überhaupt hochgekommen?
00:05:28: Hätte ich fast gesagt.
00:05:29: Obwohl ich ein großer Mensch bin und auch ein großes Kind war, musste ich erst mal auf Matten anfangen.
00:05:35: Also ich glaube, wir haben eine oder zwei diese Matten, die man aus der Sporthalle kennt, nicht diese großen, aber einfach gestapelt.
00:05:43: Dann stand ich da drauf.
00:05:46: Ich weiß noch, als ich das erste Mal darauf gespielt habe, hatte ich die ganze Zeit Angst, dass ich irgendwie weg rutsche.
00:05:50: Aber das hat eigentlich ganz gut funktioniert.
00:05:53: Ja, aber du müsst dich ja eigentlich regelmäßig dann auch mit älteren.
00:05:58: Wie habe ich da aufgeschrieben?
00:05:59: Du hast ja dann irgendwie gleichzeitig im gleichen Jahr die U-Fünfzehn- und die U-Ninzehn-Weltmeisterschaft
00:06:04: U-U-Einzwanzig
00:06:05: gespielt.
00:06:07: Als Jüngste glaube ich dann auch gewonnen bei der U-U-Einzwanzig.
00:06:11: War das für dich immer ganz normal, dass du dann mit den Älteren gespielt hast?
00:06:14: oder waren bei den Jüngern keine Gegner mehr da?
00:06:17: Teilweise war es schon normal.
00:06:18: dadurch, dass ich für meinen Jahrgang Und auch wenn mein Alter ziemlich gut war und es in den jungen Jahren nicht so viel Konkurrenz gab, bin ich halt auch oft beispielsweise zu den Lehrgängen meiner Schwester mitgekommen.
00:06:31: Wenn sie in dem U-Fünfzehn-Nationalkader war, bin ich dann halt mitgekommen.
00:06:35: Da wird deine Schwester auch schon drin.
00:06:37: Genau, meine Schwester spielt auch Tischtennis immer noch in der dritten Bundesliga in der Kassel und war auch in der U-Fünfzehn-U-Nationalmannschaft.
00:06:45: Hat sich aber gegen den Profi-Sport entschieden.
00:06:48: Einerseits, da die Chancen jetzt auch nicht so hoch standen, aber andererseits, weil sie einfach einen anderen Weg einschlagen wollte, studiert jetzt Lehramt, hat ihr im Bachelor mit einem Kommando abgeschlossen und macht jetzt den Master.
00:06:59: Also sie ist mir in die akademische Richtung gegangen.
00:07:02: Aber zurück zur Frage, ich glaube, ich war schon immer gewohnt, relativ jung mit den Eltern mitzuspielen, mit zu reisen.
00:07:09: Ich glaube, das hat auch dazu beigetragen, dass ich auch reifer war als jetzt, ja, Leute des gleichen Alters.
00:07:19: Es war schon dann ab und zu schwierig, wenn man dann gegen sein eigenes Alter gespielt hat, weil man war halt die Diakte, man musste mäßig auch zeigen, okay, ich bin besser und ich kann auch unter Druck und unter Erwartung gut spielen.
00:07:31: Aber ich glaube, das sind so Sachen, die prägen eine sportliche Karriere und die sind auch nötig, damit man halt später, wenn man mal Top-Level ist, Top-Tender-Welt auch diese Situation damit klarkommt.
00:07:42: Wenn man das nie macht und man nur gegen die Eltern spielt und immer, ja, ich habe ja eh nix zu verlieren, dann lernt man das halt eben nicht.
00:07:51: Gibt es noch eine andere Person außerhalb des Sportes, die dich am meisten geprägt hat?
00:07:56: Also natürlich hat meine Familie mich immer sehr geprägt.
00:07:59: Ich habe durch meine Familie, vor allem durch meine Eltern, sehr viel, sehr schnell gelernt.
00:08:05: und ich würde sagen, Einer meiner Talente, warum ich auch vielleicht erfolgreich bin, ist einerseits, dass ich Sachen schnell umsetzen kann.
00:08:13: Also wenn man mir was sagt, dann kann ich das eigentlich direkt auch machen.
00:08:17: Und ich habe eine gute Antizipationskraft.
00:08:21: Und ich habe vieles auch durch meine Eltern gelernt und konnte das halt auch schnell umsetzen.
00:08:25: Und ich glaube, meine Eltern haben mich da einfach sehr geprägt.
00:08:29: Ich bin eigentlich generell immer sportinteressiert gewesen.
00:08:32: Also Vorbilder sind halt für mich immer Michael Jordan gewesen, Kobe Bryant, einfach solche Sachen.
00:08:38: Aber so wirklich ein Idol oder Vorbild hatte ich nicht wirklich.
00:08:42: Ich habe mich sehr gerne inspirieren lassen.
00:08:45: Aber ich habe trotzdem versucht, das auf meine eigene Art und Weise zu machen, damit ich halt ich selbst bleibe und das auch für mich herausfinde, was passt und was passt nicht.
00:08:54: Ja, aber so in Deutschland gibt es ja auch, also ich sage mal, so ganz viele bekannte Damen im Tischtennis.
00:09:00: gab es nicht vor dir letzten Endes in dem Maß, oder?
00:09:04: Doch, also es gab die Petrissa Solja, Nicole Struse ist natürlich nicht so dominant gewesen wie jetzt vielleicht Timo Boll, den auch Leute auf der Straße kennen.
00:09:14: Es ist auch leider dadurch bedingt, dass eben Tischtennis eine Randsportart ist und vor allem der Frau in Tischtennis.
00:09:24: Aber ich hoffe, durch meinen Olympia-Auftritt und durch den ganzen Trubel, den ich jetzt durch die Medien hatte, dass ich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf uns lenken konnte.
00:09:32: Und ich hoffe, in der Zukunft kann ich das mit anderen Mädels machen, die genauso gut sind oder besser werden.
00:09:39: Und ich glaube, man kann da schon Positives beeinflussen und mit der medialen Aufmerksamkeit, die jetzt auch immer mehr steigt, glaube ich, kann das schon alles möglich sein.
00:09:49: Ja, also ich habe mich zwar schon immer ein bisschen interessiert, aber ich bin eher im Fußball gewesen, muss ich ehrlich zugeben, als im Tischtennis.
00:09:55: Und als der Guido mir von dir erzählt hat, wusst ich sofort, wer du bist, also das ist auch mir und mir nicht vorbei gegangen.
00:10:03: Jetzt haben wir ja hinten bei dem Bettbewerb geguckt.
00:10:05: Gibt es für dich ein Ritual oder irgendwas, was du ... Fußballer sind ja auch unterstellt, wenn sie abergläubisch sind und ziehen immer erst den Richten stürzen an oder so, was gibt es auch irgendwie Ritual?
00:10:15: Vor wichtigen Spielen oder so?
00:10:16: Also ich glaube, jeder Sportler würde lügen, wenn er nicht abergläubisch wäre.
00:10:19: Also ich glaube, jeder hat so eine kleine Sache.
00:10:23: Ich bin abergläubisch.
00:10:25: Ich finde, man muss aber auch ab und zu differenzieren zwischen Routinen und Aberglaube.
00:10:30: Darüber hat sich auch schon viele Gespräche mit unserem ... Nationalteam, Psychologen, die ich darüber mal gefragt habe.
00:10:37: Also bei mir ist auf jeden Fall immer, ich muss auf die Toilette vor dem Spiel, weil egal, wie lang oder wie kurz das Spiel ist, wenn mein Kopf sich nicht konzentrieren kann, dann ist eher schon alles vorbei und sonst... Also ich würde jetzt sagen, ich bin jetzt nicht die größte, ja, aber gläubische Person.
00:10:55: Ich habe so klar meine Sachen, wie ich z.B.
00:10:57: mein Handtuch falte oder... Bist in bestimmter Routinen vor dem Spiel, aber ich bin jetzt nicht so okay.
00:11:03: Mein Schuh muss so und so gebunden sein und ich muss so und so oft irgendwie das und das machen.
00:11:07: Also so extrem bin ich nicht.
00:11:08: Ich bin auch dankbar dafür.
00:11:11: Aber man hat klar seine, hier und da seine Sachen, die man gerne macht.
00:11:16: Du bist eigentlich Rechtshänderin, spielst du mit links?
00:11:18: Ja.
00:11:20: Wie kommt das?
00:11:23: Ja, also als Kind war ich schon immer... sehr beidhändig, also bevor ich Schreiben gelernt habe, etc.
00:11:30: habe ich eigentlich sehr viel mit links und rechts gemacht.
00:11:34: Und als ich dann angefangen habe, war es so, dass mein damaliger Trainer mit mir schnellstens angefangen hat, selbst links hinter war.
00:11:41: und als er das erfahren hat, hat er halt mir mal den Schläger in die linke Hand gegeben, in die rechte Hand und es ging ja am Anfang mehr darum ein bisschen Spaß zu haben, ein bisschen Gefühl zu haben und irgendwann habe ich dann mehr mit links gespielt, gar nicht.
00:11:54: Also ohne den trifftigen Grund und meine Mama hat mich dann auch gefragt, wie sie nicht mal mit Recht spielen, aber irgendwie hatte ich mir Spaß mit links und ja, hab dann weiter mit links gemacht, einfach, weil man als Links in einem Tischtennis auch viel mehr Vorteile hat.
00:12:08: Das ist einfach ein Fakt.
00:12:10: Und dafür bin ich auch dankbar, dass mein damaliger Trainer mir gesagt hat, okay, wenn, dann vielleicht besser Links.
00:12:15: Ich meine, er kann ja auch aus Erfahrung sprechen, aber ich kann mittlerweile immer noch mit beiden Händen schneiden.
00:12:20: Also ich hab auch zu Hause Links in der Schere, weil Ich mache mal meine Scheren irgendwo hinpacken, wo ich sie nicht wieder finde und dann schneide ich einfach mit links und ich konnte auch ganz, ganz früher natürlich mit beiden Händen schreiben, dann ging es dann bergabwärts mit links, aber ja, ich merke auch jetzt immer noch im Alltag, dass ich einfach verschiedene Sachen mit den beiden Händen mache und einfach meine beiden Gehirnhälften nutze.
00:12:45: Aber man hat tatsächlich Vorteile, weil die meisten anderen dann Rechtshänder sind?
00:12:48: Ja, schon.
00:12:50: Für mich, dass ich mal gegen eine Linkshinderin spiele, ist relativ gering die Wahrscheinlichkeit.
00:12:55: Also es gibt vielleicht einen Top-Hundert, irgendwie zehn Linkshinderinnen, vielleicht ein bisschen mehr, aber es ist jetzt nicht die Mehrheit.
00:13:01: Und was das Training angeht, ist halt so, dass ich eigentlich immer die gleiche Taktik habe und die Rechtshinderjahres eher gewohnt sind gegen Rechtshinder zu spielen.
00:13:12: Und für die ist das ja im Kopf noch mal eine Umstellung.
00:13:14: Für mich ist das eben nicht so.
00:13:15: Und ich habe halt, was die Winkel angeht, ja, bessere Chancen um Punkte zu machen.
00:13:22: Und generell ist es einfach, wenn ich auch gegen Linkshänder spiele, ist es so ungewohnt, weil für mich ist es halt so, ich würde wie gegen mich selber spielen.
00:13:29: Aber es ist trotzdem ein anderer Rhythmus, ein anderer Spielsystem.
00:13:32: Es ist einfach nicht das, was man gewohnt ist, weil ja auch die meisten Trainingspartner Rechtshänder sind.
00:13:36: Das heißt, viele Rechtshänder trainieren auch gar nicht mit Links.
00:13:39: Und es ist dann eben noch mehr von Vorteil für mich.
00:13:42: Ich
00:13:42: habe mich ja ein bisschen vorbereitet und das steht dann, deine Spielweise ist Shake Hand.
00:13:48: Jetzt gehe ich mal davon aus, das heißt nicht, dass du dann vorher die Hand schüttelst.
00:13:52: Was muss man dann runter verstehen?
00:13:54: Also meine Schwester, die auch Trainerin ist, erklärt es aber den Kindern, man hält den Schläger wie so eine Pistole.
00:14:00: Aber eigentlich ist es so, wie wenn man halt einfach die Hand schütteln würde.
00:14:04: So geht man halt an den Schläger ran und greift ihn sozusagen um und hebt nur den Zeigefinger.
00:14:08: Deswegen ist es halt wie so eine kleine Pistole.
00:14:10: Es gibt noch eine andere Art und Weise, wie man den Schläger halten kann.
00:14:14: Das ist Penholder.
00:14:15: Das ist typisch Ja, chinesisch, asiatisch.
00:14:19: Das ist so, wenn man mit dem Daumenzeigefinger um den Griff hält und die Hand ist sozusagen hinten, also die restlichen Finger wie so eine Faust.
00:14:28: Mittlerweile ist es nicht mehr üblich, dass Leute so spielen, einfach weil sich der Ball verändert hat, die Spielweise ist schneller, fester das Spiel geworden als beispielsweise vor dreißig Jahren.
00:14:41: Da war es eher typischer.
00:14:42: Deswegen, die meisten Kinderspielen shakehand, aber das ist halt... übersetzt auch vom Englischen halt, wie wenn man die Handschuhe tut.
00:14:48: Ja,
00:14:49: okay.
00:14:50: Ja, aber tatsächlich diese Spielweise, die ich hier in Lesen spielte, die kenne ich tatsächlich so auch noch.
00:14:55: Aber das ist dann wirklich auch, das war ja früher immer, dass man sagt, dass das war nicht in Lesen, die so gespielt haben, aber die machen das auch nicht mehr so?
00:15:02: Nee, also früher war das halt typisch asiatisch.
00:15:06: Mittlerweile ist es eigentlich gar nicht so.
00:15:08: Also wenn man jetzt die Top-Spieler und Spielerinnen anguckt, sind eigentlich sehr, sehr, sehr wenige, die Bist du gar keine eigentlich die Penholder spielen?
00:15:18: Früher war das natürlich viel üblicher, aber wie gesagt, das war auch ein anderer Ball.
00:15:23: Die haben halt deren Vorteile gehabt und deren Spielweise hat halt ... mehr Profit gehabt mit dem Ball und den Bedingungen.
00:15:34: Jetzt sind ja im Darmtisch, den ist die Chinesen, ja fast die Macht letzten Endes, sagen kann.
00:15:42: Bist du da dann, gibt es noch andere Europäer, die da mit rein spielen oder Europäerinnen?
00:15:49: Oder bist du da die Ausnahme, die da in die Verlangs mit einbricht?
00:15:52: Also bei den Herren ist es jetzt schon ... üblich geworden, dass die Europäer teilweise sogar stärker sind als die Asiaten.
00:16:00: Bei uns Frauen dominieren schon noch die chinesen, japaner, koreanerinnen.
00:16:06: Die sind da schon sehr dominant.
00:16:08: Aber auch da gibt es mittlerweile immer mehr und mehr Spiele, wo sie dann überraschenderweise gegen die Europäer verlieren.
00:16:15: Und das ist halt ein bisschen wie Domino-Steine.
00:16:19: Wenn das halt einmal ins Rollen kommt, dann Dann kann das alles auch was bei uns Frauen werden.
00:16:24: Bei Männern ist es schon viel üblicher und meistens auf den Spielen setzt man eher auf den Europäer als auf den Asiaten.
00:16:32: Ja, ich glaube einfach teilweise damit was zu tun, dass wir durch das neue System viel mehr Turniere spielen müssen und auch viel öfter gegen sie kommen, bedeutet man gewöhnt sich an deinem Spielsystem, man gewöhnt sich an die Schnelligkeit und es hat diese Adaption, die da passiert.
00:16:48: Und ich glaube einfach im asiatischen Bereich ist halt Tischtennis nicht mehr die einzige Lösung oder der einzige Weg aus der AMU zum Beispiel raus oder irgendwie weitzubringen.
00:16:57: Ich meine Schule, Universität etc.
00:17:01: Deswegen ist halt einfach ein Generationswechsel.
00:17:03: Und da finde ich sind die Europäer echt stark geworden.
00:17:08: Vor allem bei den Männern und auch jetzt die Jungen.
00:17:11: Also mein Alter, da sind auch sehr viele Jungs, die wirklich auch die starken Asiaten schlagen.
00:17:18: Okay.
00:17:19: Aber bei einem Darm ist das schon noch irgendwie in bestimmten Art und Weise geklopft.
00:17:23: Aber Schritt für Schritt wird das besser und besser und hoffentlich sind wir irgendwann genauso stark wie die Männer.
00:17:29: Aber du beschreckst dich nicht nur auf die Turniere, um das anzugucken.
00:17:33: Du fährst auch nach China, habe ich richtig verstanden?
00:17:35: Nach Japan für Lehrgänge zum Beispiel.
00:17:38: Ich war jetzt nach meinem Urlaub für die Sommervorbereitung in zwei Wochen in Japan.
00:17:43: Okay.
00:17:44: Und dann bist du da... Wo fährst du da hin?
00:17:47: Fährst du dann in den Trainingslager von denen mit?
00:17:51: Also es gibt halt verschiedene Zentren, wo die trainieren, je nach Club in dem Sinne.
00:17:58: Und in dem, wo ich weiß, hat Kinoshita, das ist eine Stunde entfernt von Tokyo.
00:18:04: Und da trainieren halt die Top, teilweise die Top Japaner, klar nicht alle, weil sie eben an der Zentren haben.
00:18:13: Aber ... Ja, man trainiert dort einfach mit und das ist mäßig wie so ein Bündnis in dem Sinne.
00:18:22: Einer meiner Sponsoren hat dort auch ein Office, bedeutet, da ist auch so eine Partnerschaft und wenn die mal nach Deutschland kommen wollen, können die dann zu mir in mein Trainingsort kommen.
00:18:31: Also das hat man schon seine Collections, die man da aufbaut.
00:18:36: Und die sind halt auch wichtig, damit man halt in Zukunft mit den Asiatten mithalten kann.
00:18:40: Aber also da gibt es jetzt nicht, ich mein, ich könnte mir jetzt nicht vorstellen, dass von Bayern München einer jetzt bei Dortmund mit trainieren, um mal zu gucken, wie die das machen.
00:18:48: Also da gibt es schon schon die Verbindung, dass man sich da nicht gegenseitig die Augen auskratzt, sondern sich dann auch unterstützt.
00:18:54: Klar, also wenn zum Beispiel jetzt was auf Japan-Bezogen ist, muss man sich erst mal das arbeiten, dass man überhaupt hinkommen kann.
00:19:01: Also es ist jetzt nicht so, dass... Ja, ich schreibe da jetzt eine E-Mail und sage, ich komme jetzt vorbei.
00:19:06: Das ist schon ein Privileg, dass man das machen kann und dass man mit den Top-Spielerinnen spielen darf.
00:19:13: Ich beispielsweise bin jetzt auch nur in Japan gewesen, habe auch nicht irgendwie das Verlangen nach China zu gehen, weil es einfach ein bisschen andere Nationalität, ein bisschen andere Herangehensweise und Methodik, wie wieder trainiert wird, mit wem trainiert man da.
00:19:30: Das ist halt nochmal anders und von der Mentalität anders.
00:19:33: Da unterscheiden sich halt auch Korea, Singapur etc.
00:19:36: einfach sehr stark davon.
00:19:38: Ich bin sehr zufrieden mit Japan und ich mag das Land auch sehr.
00:19:42: Ich mag die Leute dort, ich bin gut befreundet mit denen und es macht dann halt auch Spaß mit seinen Freunden dort trainieren zu können.
00:19:48: Ja.
00:19:50: Und wie muss ich mir das jetzt hier in Deutschland vorstellen?
00:19:52: Du bist ja Profitisch-Tennis-Spielerin.
00:19:56: Wie sieht deine Woche aus?
00:19:58: Hast du jeden Tag Training oder?
00:20:02: Ja, also wenn wir jetzt mal von dem Trainingsblock ausgehen, wo ich jetzt nicht irgendwo hinfliege oder sonstiges, ich trainiere Montag bis Samstag und am Wochenende habe ich meistens jetzt dadurch, dass die Saison anfängt ein Liga-Spiel.
00:20:18: Montags, ich würde sagen pro Tag bin ich schon so sieben Stunden in der Halle, also mein Tag fängt um... Zehn in der Halle an und endet so gegen, weiß ich nicht,
00:20:32: achtzehn Uhr.
00:20:32: Okay.
00:20:34: Und das ist halt dann Montag bis Freitag und Samstag ist dann meistens nur ein Training.
00:20:39: Oder je nachdem, ob ich Spiel habe oder nicht, ist nochmal anders.
00:20:44: Ja, es ist auf jeden Fall nicht einfach, weil es wird ja nicht nur Tischen ist trainiert, es wird auch Athletik trainiert.
00:20:49: Also meistens trainiere ich von zehn bis zwölf und dreißig.
00:20:52: Ich habe dann eine Stunde Mittagspause.
00:20:55: Mach dann eine halbe Stunde Aufschlagtraining, hab dann noch mal normales Training, Balleimer und dann noch Krafttraining.
00:21:01: Also es ist schon ein voller Tag und ich bin auch echt froh, nicht in der Schule zu sein und einfach abends ins Bett fallen zu können und Augen zu und gute Nacht.
00:21:11: Ja, das hast du dann bis vor nicht allzu langer Zeit ja auch noch parallel gemacht.
00:21:14: Du hast ja dann, als du Baulimpia warst, glaub ich, gerade Abbie gemacht oder?
00:21:18: Ja,
00:21:18: kurz nach vorn, zwei Monate davor.
00:21:20: Also hast du das alles noch nebenbei quasi gestimmt oder?
00:21:24: Ja, also ich muss ehrlich zugeben, Anfang des Jahres war mein Abi mir wichtiger als jetzt irgendwas anderes.
00:21:30: einfach, weil für mich die akademische Leistung schon essentiell ist und dadurch das Tischtennis auch ein Randsportart ist.
00:21:37: Kann ich nicht nur von Tischtennis leben, falls es mal schlecht laufen sollte.
00:21:41: Man weiß ja auch nie im Sport mit Verletzungen, mental etc.
00:21:46: Und deswegen war mir halt das Abi wichtig und ich habe mich auch hauptsächlich darauf vorbereitet.
00:21:51: nach der Weltmeisterschaft, Team-Weltmeisterschaft im Februar bzw.
00:21:56: März, hatte ich dann nur noch Ligaspiele.
00:21:59: Und ich glaube, Anfang April war mein letztes Ligaspiel und ich habe angefangen zu trainieren Ende Mai, Anfang Juni.
00:22:06: Also ich habe teilweise gar nicht trainiert bzw.
00:22:09: wenn war ich nur im Fitness, aber das ist ja nicht Tischtennis.
00:22:12: Ich habe dann überraschenderweise die deutsche Meisterschaften
00:22:16: gewonnen.
00:22:17: Mit kaum bis gar kein Training.
00:22:21: Und wurde dann teilweise durch verschiedene Zufälle auch dann für die Olympischen Spieler nominiert.
00:22:27: Und ich glaube, eine Sache, warum ich auch so gut gespielt habe, ist einfach, weil mein Kopf nicht so fokussiert drauf war.
00:22:35: Ich mein, ich kenn es ja jetzt von mir, denn nächste Olympia-Zyklus steht an.
00:22:40: Und mein Ziel ist es LA-Achternzwanzig, was ja auch eigentlich als Kind mein Ziel war.
00:22:44: Ich habe gar nicht mit Paris gerechnet.
00:22:47: Und man ist da schon ... Vor allem im letzten halben Jahr vor Olympia, ziemlich gestresst, weil man muss Punkte sammeln, man muss in der Welt dann wieder steigen, man muss hier das und das machen.
00:22:58: Und ich war so, ja, ich mache jetzt mal ein Abi und mal gucken.
00:23:02: Ich glaube, das hat mir auch echt geholfen.
00:23:04: Ich war auch nicht so verbissen, weil ich mir einfach gedacht habe, okay, wenn es sein soll, dann wird es sein.
00:23:07: Also, ich habe mein Bestes gegeben.
00:23:09: Ich habe aber auch ehrlich gesagt, für mich ist das Abi wichtig.
00:23:14: Ich kann damit leben, falls das ein Kriterium wäre, warum ich nicht mitkomme, dass ich wenig trainiert habe.
00:23:19: Aber am Ende ist doch alles super ausgegangen und ich bin sehr zufrieden nach Hause gekommen.
00:23:24: Definitiv.
00:23:27: Das ist ja schon ein Strammertag, den du dann trotzdem jedes Mal hast.
00:23:32: Gibt es dann auch noch ein normales Leben drum herum?
00:23:35: Wenn deine Freundinnen und Kollegen abends in die Disco gehen oder so, bist du dann auch noch dabei?
00:23:41: Ja, natürlich ist es halt eben schwierig.
00:23:45: Ich meine, neben meinem Trainingsalltag muss ich dann ja auch noch E-Mails beantworten, mit dem reden, mit dem Podcast machen.
00:23:52: Also klar, das ist teilweise freiwillig und ich meine, jeder Mensch auf der Welt muss E-Mails beantworten, aber für mich, also für eine achtzendjährige glaube ich, ist es noch nicht so normal, dass man jeden Tag zwei, drei E-Mails beantworten muss.
00:24:06: Ja, ich habe viele Freunde nach der Schulzeit einfach auch verloren.
00:24:09: ... was auch eine Sache war, was man lernen musste, ... ... wie ich damit umgehen.
00:24:15: Weil ... ... teilweise wurde mein Lebensziel einfach nicht verstanden, ... ... teilweise war es auch natürlich der Neid.
00:24:21: Aber ich habe meine zwei, drei Freundinnen, ... ... die sind da ... ... ja, Supportive und unterstützen mich da.
00:24:27: Und wenn ich mal Zeit habe, ... ... gehen wir mal was essen.
00:24:30: So eine richtige Partymaus bin ich sowieso nicht.
00:24:33: Aber wenn dann, wenn ja nur ... ... Samstagabend, weil ich dann Sonntag meistens frei
00:24:37: habe.
00:24:38: Ich bin eher so ein entspannter Typ und meistens machen wir dann irgendwie eine Kinoabend oder sonst was.
00:24:44: Es ist halt ziemlich stressig.
00:24:48: Also ich habe wirklich wenig Freizeit, was ich auch in Kauf nehme, aber was natürlich vielleicht andere nicht verstehen können.
00:24:56: Wenn ich jetzt meinen September angucke, ich war die erste Septemberwoche bis zum neunten in Kazakhstan.
00:25:02: bin nach Hause gekommen, war eineinhalb Tage zu Hause, bin dann zu meinem Verein nach Kölbermoor gefahren, war dort bis Sonntag, bin am Sonntagabend nach Düsseldorf gefahren, bin jetzt sozusagen Donnerstag hier, fahr Freitag nach Hause, hab da noch Verpflichtungen, bin zwei Tage zu Hause und fliege dann am Montag nach China für acht Tage
00:25:22: und
00:25:23: da bleibt nicht viel Zeit für Freunde und Treffen und Kaffee trinken, aber ... Ich mag mein Leben und ich bin auch echt dankbar, dass ich das, was ich liebe, machen darf.
00:25:34: Das ist ein sehr großes Privileg und klar wünscht man sich mal ab und zu dieses normale Studentenleben.
00:25:42: Man steht auf, geht in die Uni und lernt Erwassung, geht nach Hause.
00:25:46: Aber das bin nicht ich und ich weiß, dass das, was ich mache, mich ja auch glücklich macht, sonst würde ich nicht machen.
00:25:53: Und meine Freunde ... Die haben mittlerweile schon aufgegeben zu fragen, weil ich dir noch gesagt habe, ich melde mich, wenn ich Zeit habe.
00:26:02: Und meistens liegt es dann auch dann so, ja, wenn wir irgendwie ein Geburtstag feiern, Anne, schrei bitte, wann du da bist, wir passen uns dir an.
00:26:07: Deswegen, da ist schon die Kompromissbereitschaft hoch.
00:26:11: Aber da finde ich tatsächlich jetzt auch eine Verbindung zum Offenbauer.
00:26:15: Also jeder, der selbstständiger Offenbauer ist, kennt das ähnlich, vielleicht nicht.
00:26:19: in China, aber auch wir haben keinen acht-Stunden-Tag oder sowas.
00:26:26: Das durften wir auch erleben, wenn man sich dann selbstständig macht, dann arbeitet man halt auch mal am Wochenende oder länger und hat auch nicht jeder davorige Freundverständnis dafür.
00:26:36: Das
00:26:37: trennt sich ein bisschen die Spreu vom Weizen.
00:26:39: Das
00:26:39: stimmt, aber dann weiß man auch, weil er sind die wahren Freunde und wer nicht.
00:26:43: Und lieber zwei, drei Freunde als zehn, die eigentlich gar nicht das Beste fern wollen.
00:26:48: Definitiv,
00:26:48: das kann ich genauso bestätigen.
00:26:50: Ja.
00:26:53: Gibt es dir irgendwann, also du bist ja sicherlich sehr fokussiert, wenn du dann irgendwie in Turnier spielst, wenn das dann zu Ende ist.
00:26:59: Also wie kommst du dann wieder runter?
00:27:01: Oder?
00:27:03: Ich lebe ja noch zu Hause und für mich ist halt dieses Außerhalb vom Tischtennis das Leben wichtig.
00:27:10: Also ich brauche meine Familie, ich brauche mein Zuhause, mein Bett.
00:27:15: Das hilft mir eigentlich schon.
00:27:16: Ich habe eigentlich nicht so viele Probleme runterzukommen.
00:27:20: Meistens, wenn es schlecht in der Halle läuft, wird es auch in der Halle gelassen und am nächsten Morgen erst wieder angeguckt.
00:27:27: Nee, ich glaube, es kommt einfach vieles mit Erfahrung und klar, wenn ich dann mal schlecht gelaunt bin, dann wissen die meisten, warum wohl.
00:27:38: Aber ja, ich glaube, einfach zu Hause sein hilft mir runterzukommen.
00:27:42: Einfach mal... Ich liebe es zu Hause zu sein, ich liebe es in meiner Komfortzone zu sein, wo man das kennt, wo es nicht so neu ist und das hilft mir schon.
00:27:52: Also ich merke schon, wenn ich viel unterwegs bin, dass ich dann ein bisschen gestresster bin im Kopf und wenn ich dann mal zwei, drei Tage zu Hause bin, dann komme ich eigentlich relativ schnell runter.
00:28:06: Also du spielst ja Bundesliga, du spielst in der Nationalmannschaft und du spielst noch irgendwelche privaten Turniere oder so.
00:28:12: Ist das richtig ausgedrückt?
00:28:16: Ich würde eher sagen Bundesliga-Nationalmannschaft.
00:28:18: Das würde ich eher so sagen.
00:28:22: Das ist dann auch Nationalmannschaft, wenn du in China bist oder irgendwelchen Turnierenteil nimmst?
00:28:27: Okay, vielleicht kann man es auch private Turniere nennen, dadurch dass ich es ja selber zahle.
00:28:33: Also du zahlst dafür, dass du an den Turnierenteil nimmst?
00:28:35: Ja.
00:28:35: Also bei uns, der Deutsche Tischtennisbund übernimmt leider nur die Europameisterschaften, die Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele.
00:28:43: Also alle anderen Turniere, die ich ja trotzdem, sozusagen, Deutschland repräsentiere, weil ich ja aus Deutschland komme, aber es ist eigentlich ein privates Turnier, weil ich es ja selber zahle, muss ich alles selber zahlen.
00:28:53: Also deswegen ohne gute Sponsoren, ohne Beihilfe geht das nicht.
00:29:00: Also das ist unvorstellbar.
00:29:04: Ich meine, Flug nach Asien kostet tausend Euro, dann zahlst du noch das Paket, was du kaufen musst.
00:29:11: Dann kommst du dahin, spielst in der ersten Runde an die Nummer eins, gesetzt und verlierst.
00:29:15: Und dann hast du mal zweitausend Euro aus dem Fenster geworfen.
00:29:18: Und das machst du halt das ganze Jahr.
00:29:20: Hoffentlich nicht, aber kann schon passieren.
00:29:25: Deswegen ja, vielleicht kann man es auch privatet nennen.
00:29:28: Ich nenn es halt Finanznahmannschaft, weil ich halt immer noch Deutschland repräsentiere, aber halt nicht in der Finanznahmannschaftskleidung, sondern halt in meiner eigenen.
00:29:36: Aber ja, ist einfach... Bisschen schade, deswegen gehen halt für uns viele auch in die Bundeswehr.
00:29:42: Ich bin es jetzt nicht, einfach weil ich das Privileg und Glück habe, dass ich gute und genug Sponsoren habe, die mich zu diesem Zeitpunkt halt unterstützen.
00:29:52: Klar je weiter ich komme, desto mehr brauche ich vielleicht Unterstützung dadurch, dass halt die Kosten höher werden, weil ich dann mehr Termine spielen muss etc.
00:30:02: Aber ja, ich... kann mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen, in die Bundeswehr zu gehen, einfach weil ich nicht so der Typ bin und ich mir das einfach auch bei mir selber nicht vorstellen kann.
00:30:13: Klar, wenn ich in einer anderen Situation bin, mit anderen Bedingungen, wird man das schon machen.
00:30:19: Deswegen bin ich echt froh und glücklich darüber, dass ich eben so privilegiert bin.
00:30:24: Aber anders, auch mit der Bundeswehr, ist es fast unmöglich.
00:30:27: Ich meine, ich lebe ja auch noch zu Hause, was ja auch noch mehr Profil für mich macht.
00:30:33: Aber... Meine Freunde, die jetzt in Düsseldorf, wo auch das Nationales Center in dem Sinne ist, trainieren, die zahlen die Wohnung, die müssen steuern Strom, Wasser, alles andere.
00:30:46: Und ich muss in dem Sinne nur Steuern zahlen.
00:30:49: Und auch das ist nicht ohne.
00:30:53: Deswegen bin ich eigentlich echt froh darüber, dass ich noch nicht den Weg in die Bundeswehr einschlagen musste.
00:30:59: Also es
00:30:59: ist wirklich dann für viele Sportlerscheine die einzige Möglichkeit, sich ordentlich zu finanzieren.
00:31:02: ... oft reicht auch nicht nur das, also ... ... oft müssen sie noch weiter nach Sponsoren suchen, ... ... weil eben ... ... alles so teuer geworden ist ... ... und die meisten Ternerinnen ja auch in Asien sind.
00:31:14: Ich hoffe, da ändert sich was ... ... und in diesem System ändert sich auch jetzt etwas mehr, ... ... aber ... ... oft ist halt auch so, dass das Preis gibt, was man bekommt ... ... bei den ... ... ich hätte jetzt nicht von den Top-Tunien, ... ... wo auch die Top-Leute mitspielen, ... ... aber von den Durchschnittstunien ... ... ist halt einfach nicht genug und ... ... das ist aber ein Problem des Systems.
00:31:32: und ... dass versuchen einfach viele Spieler jetzt anzusprechen, dass es halt vielleicht geändert wird.
00:31:37: Also im Prinzip reichen dann die Reisgelder gar nicht aus, um die Kosten zu decken?
00:31:42: Nein, sicher nicht.
00:31:43: Also auch die weltranglissen Punkte, die man dafür bekommt, wenn man zum Beispiel jetzt das niedrigste Turnier gewinnt, ist nicht gerechtfertigt und auch nicht genug.
00:31:52: Wahnsinn.
00:31:54: Okay.
00:31:55: Ja, seid neuestem spontan die Hagus?
00:31:57: Ja.
00:31:58: Hast du auch schön auf deinem Trikot drauf?
00:31:59: Ja.
00:32:00: Wie ist dazu gekommen?
00:32:02: Ja, also das ist ja mein Vereinsdeko gerade, nämlich hat Hagus es auch geschafft aufs Vereinsdeko zu kommen, über ich mich sehr freue.
00:32:12: Ja, das ist alles mit Guido bisschen passiert.
00:32:15: Ich war bei der Deutschen Bank bei so einem Event und dann hat man sich da ausgetauscht und dann ist das in die Gänge gekommen und jetzt bin ich froh, Teil des Hagostin zu sein.
00:32:26: Ja, cool.
00:32:27: Und du hast das also auf dem Vereinst-Trikot, aber dann auch auf dem... Auf meinem
00:32:30: Privat-Trikot, genau.
00:32:32: Wenn du für die Nationalmannschaft spielst, dann hast du aber noch einen National-Trikot?
00:32:35: Ja, da gibt es noch einen National-Trikot und da sind die schon deutlich strenger, was so die Beflockung angeht, weil die haben halt eben... Sponsoren.
00:32:44: Da gibt es halt auch bestimmte Kriterien.
00:32:47: Wenn man in dem Kader ist, kriegt man so viel Flächer, wenn man in dem so.
00:32:50: Aber ich bin froh, dass es jetzt erst mal auf meinem Trikot ist und auf dem Verein ist.
00:32:54: Weil es ist einfach schön, wenn ich halt auch Hargus repräsentieren kann, wenn ich halt im Verein dann spiele.
00:33:02: Du hast dir hier vorhin die Meisterschaft angeschaut.
00:33:08: Hättest du einen Tipp?
00:33:09: Also ich sag mal, du bereitzst dich ja auf deine, deine, deine Aufgaben vor.
00:33:12: Wir haben gesehen, der eine war ein bisschen hibbeliger als der andere, wie man sich da fokussiert oder, oder wenn, ich sag mal, wenn du auf das Wettbewerb zugehst, wie bereitzst du dich mental vor?
00:33:24: Klar, Taktik, das ist immer so.
00:33:26: ein kleiner Fakt.
00:33:28: Für mich ist halt mental einfach ruhig zu bewahren, klaren Kopf zu haben und... locker spielen.
00:33:37: Also ich habe so paar Sätze in meinem Kopf, die man sich einfach selber sagt.
00:33:41: Ich mache viele Atemübungen.
00:33:44: Meistens ist es auch so, wenn man das erste Spiel gemacht hat und irgendwie überlebt.
00:33:47: Es ist auch deutlich besser.
00:33:48: Es ist halt einfach das erste Spiel, weil es eben KO-System ist, wo man halt ein bisschen eine mehrzitrigere Hand hat.
00:33:56: Und danach ist es eigentlich, es ist halt nichts anderes.
00:33:59: Und das Witzige ist halt dieses Gefühl von der Nervosität ist immer da.
00:34:04: Also egal, ob ich jetzt Was ist das, ich fünfzehn Jahre tischende Spiele oder fünfundzwanzig, das wird immer da sein.
00:34:10: Und ich glaube, das ist einfach ein Anzeichen dafür, dass wir das spiele und das, was ich mache, wichtig ist.
00:34:16: Und man muss halt einfach lernen, damit umzugehen und für sich halt eine Methode herauszufinden.
00:34:20: Und ich habe teilweise schon Methoden für mich herausgefunden, ist aber auch vieles ja noch Erfahrungssache.
00:34:28: Ja, ist viel mit Eigeneinschätzung, Selbstbewusstsein und wie schätzt man überhaupt die ganze Situation ein.
00:34:35: Aber ein Tipp an die nicht sich vergleichen, weil ein Spruch, den ich sehr gerne sage, comparison is the thief of joy.
00:34:47: Das sage ich mir immer, weil nur weil die Person eine Rose ist und ich bin eine Lilie, heißt es nicht, dass sie eine bessere oder schönere Blume ist.
00:34:56: Nicht vergleichen.
00:34:57: fokussiert sein und sein Ding einfach machen.
00:35:00: Egal wie es am Ende rauskommt, egal ob man letzter ist, erster, zweiter, das und das.
00:35:06: Einfach sein Bestes geben, weil dann kann man sich nichts vorwerfen.
00:35:09: Man hat alles gegeben, was man konnte, mit den Bedingungen und Umständen, die man hatte.
00:35:14: Und fürs nächste Mal weiß man es besser und das Leben geht nicht zu Ende, wenn man mal nicht gewinnt oder nicht seine Top-Leistung abrufen konnte.
00:35:23: Das ist halt Teil des Lebens.
00:35:26: was zu lernen und ich finde es ist besser wenn man sogar verliert und was lernt als wenn man gewinnt.
00:35:31: und ja ich weiß eigentlich was ich eigentlich gemacht habe ich habe einfach irgendwas gemacht.
00:35:35: so das bringt halt einen weiter und kann einen halt auch im leben weiter bringen.
00:35:41: im prinzip aus den federn lernen.
00:35:42: genau jetzt hast du von taktik gesprochen.
00:35:44: ist das wirklich so dass du dir dann vorher weil du weißt ich spiel gegen die und legst du dir deine taktik zurecht wie du dann spielst.
00:35:51: meistens machen wir halt eine videoanalyse aber das ist relativ Person abhängig, also ich gucke mir eigentlich nicht so oft Videos an, weil ich... Das verwirrt mich mehr, als dass ich davon Profit habe, aber viele, die analysieren das schon akribisch.
00:36:06: Ich, wenn ich zum Beispiel die Person nicht kenne, gucke mir gerne mal ein Video an, um zu wissen, okay, wie spielt die, was in ihre Stärken, welchen wird sie, Probleme.
00:36:13: So gegen Leute, die ich kenne, guckt man sich vielleicht ein Video an, wo man gegen die auch gespielt hat, damit man nochmal eine kleine Erinnerung hat, okay.
00:36:22: Wie habe ich noch mal gespielt?
00:36:23: Was waren noch mal die Key Points, die ich machen muss?
00:36:27: Aber meistens gegen die, gegen die man spielt, kennt man.
00:36:29: Und im ersten Satz mache ich mir meistens eher ein Bild, weil ich kenne es ja auch von mir.
00:36:35: Vor zwei Monaten spiele ich so und habe mich aber jetzt verbessert und spiele jetzt ganz anders.
00:36:40: Versuche ich mich da wenig mit Videos zu orientieren, sondern einfach im ersten Satz zu gucken, was funktioniert, was funktioniert nicht.
00:36:47: Und im Laufe des Spiels kriegt man eh ein Gefühl, wo sind die Schwächen, wo sind die Stärken, was läuft gut, was läuft schlecht.
00:36:55: Ja, eigentlich bin ich schon fast am Ende.
00:36:59: Ich habe immer noch so fünf spontane Fragen.
00:37:03: Entweder unter.
00:37:04: Okay, ich bin bereit.
00:37:05: Okay, Urlaub, Berg oder Meer?
00:37:07: Mehr.
00:37:08: Warum?
00:37:09: Einhundert Prozent Meer und Strand.
00:37:11: Das ist... Ich bin... ...eine Wasserratzenisene.
00:37:16: Ich brauche Sonne, ich brauche das Meer, ich brauche dieses Gefühl, im Meer oder im Ozean zu schwimmen.
00:37:23: Ich mag die Berge, ich liebe die Aussicht.
00:37:24: Ich war jetzt ja auch in Kazakhstan... ...auf einem Berg, da wo meine Mutter auch Skige fahren ist.
00:37:31: Auf drei tausend zweihundert Meter Höhe.
00:37:34: Und... ...ist schön und es gefällt mir, aber für mich... Ich bin einfach ein Sommerkind, ich habe im Sommer Geburtstag, ich mag das mehr und das ist einfach viel wichtiger.
00:37:44: Fährst du denn dann auch Skifahren?
00:37:45: Darfst du das überhaupt?
00:37:46: Nicht mal mit der Verletzungsgefahr oder so?
00:37:48: Ich kann gar keinen Skifahren, ich hab's noch nie versucht, einfach aus dem Grund, weil... Wir im Tisch dann ist nicht so eine Saison haben, wie jetzt in der Leichtathletik, wo man wirklich hat, die fixen Monate sind frei.
00:38:00: Klar, man bereitet sich darauf vor, etc.
00:38:02: Aber man hat da keinen Wettkampf.
00:38:04: Bei uns ist eigentlich über das ganze Jahr Spiele, Wettkämpfe, etc.
00:38:09: Im Winter ist meist auch noch Bundesliga noch und verschiedene Turniere.
00:38:13: Und die Winterpause nutzt man auch meistens nochmal, um eine kleine Vorbereitung zu haben.
00:38:18: Deswegen nie Zeit gehabt, vor allem auch nicht bei der Schule.
00:38:22: Und auch das Verletzungsdiskuss einfach zu hoch und da muss man halt zwei Wochen hinfahren und erstmal das Lernen etc.
00:38:31: Und die Zeit habe ich leider noch nicht.
00:38:33: Ja,
00:38:33: definitiv.
00:38:33: Vielleicht nach meiner Karriere.
00:38:35: Genau, da kann ich mir mal das immer noch zeigen.
00:38:36: Ja.
00:38:37: Angriffe oder Abwehr?
00:38:39: Angriff.
00:38:40: Angriff, ja.
00:38:41: In deiner Art merkt man das eigentlich schon, dass du eher auf Angriffe bist.
00:38:44: Ja.
00:38:44: Ist das beim Spiel auch so?
00:38:45: Ja,
00:38:45: ich würde es schon sagen, ich ... Dominiere mit meiner Präsenz, nicht nur durch meine Größe.
00:38:51: Ich meine, ich bin eins, bin achtzig.
00:38:54: Da können die kleinen Japaner schon sehr windig neben mir wirken.
00:38:59: Obwohl auf der anderen Seite der Platte stehen, merkt man das wirklich auch beim Spielen
00:39:01: in die Größe.
00:39:03: Also ich weiß jetzt nicht, ich habe noch nie gegen große Leute so wirklich gespielt.
00:39:06: Also außer zwei, drei, die so gleich groß sind wie ich.
00:39:08: Aber ich glaube, die anderen, die merken das schon und ich würde mich schon als sehr dominierender Dominierende Führungsperson.
00:39:18: Also ich mache das gerne, muss nicht.
00:39:20: Also ich kann auch gerne die Führung abgeben, aber ich glaube, das liegt so ein bisschen in meiner Natur, dass ich gerne die Überhand habe und Sachen leite.
00:39:28: Einzel oder Doppel?
00:39:30: Schwierige Frage.
00:39:32: Eigentlich bist du ja eine Einzelspielerin im Tischtennis.
00:39:35: Ja, das stimmt.
00:39:36: Aber Doppel macht schon Spaß, wenn man einen guten Doppelpartner hat.
00:39:40: Also ich würde am Ende trotzdem Einzel sagen.
00:39:44: Aus dem Grund, weil ich auch mit Leuten gespielt habe, wo es gar nicht funktioniert, und da macht nämlich gar keinen Spaß.
00:39:51: Aber wenn man wirklich einen guten, doppel Partner hat, mit dem man sich auch menschlich super gut versteht und über Jahre dann noch zusammenspielt, das ist dieses Gefühl kriegst du mit keinem.
00:40:02: Aber ich glaube, am Ende würde ich trotzdem mit meiner Persönlichkeit erdeltes sein.
00:40:07: Okay.
00:40:08: Lieber ein knapper Sieg oder ein Dreinhol-Sieg?
00:40:13: kommt darauf an, welches Turnier.
00:40:17: Ich glaube so bei Olympia so ein knapper Sieger kann schon gute Stimmung machen.
00:40:21: Aber ich glaube für die Anfang so ein eher klarer Sieger, dass man nicht so nervös ist und nicht so unsicher.
00:40:30: Aber generell mag ich schon so, wenn es ein gutes Spiel ist, wo lange Ballwechsel und beide spielen gut und das ist wirklich knapp, macht das schon Spaß.
00:40:38: Also auch wenn man dann verliert, macht das trotzdem echt viel Spaß.
00:40:43: Ich würde sagen, einfach situationsabhängig.
00:40:47: Hast du ein Song für uns?
00:40:48: Wir haben eine Spotify-Liste für unser Podcast.
00:40:52: Ein Lied, was du mit dem Tisch stellst oder vielleicht mit dem Ofen verwenden würdest?
00:40:58: Ich liebe ja Musik, das ist eine ganz schwierige Frage.
00:41:03: Also für das vor dem Spiel.
00:41:07: Ich bin ja ein großer Taylor Swift-Fan.
00:41:09: Hör ich, gibt's so ein, zwei Lieder, die ich von Taylor Swift sehr gerne höre.
00:41:15: Und Eminem.
00:41:16: Also Eminem ist immer immer guter Stimmungstrahl.
00:41:18: Also schon so ein bisschen auch aufputschend.
00:41:20: Ja, also ich höre eigentlich vieles.
00:41:24: Also ich bin dann jetzt nicht so beschränkt.
00:41:27: Einfach meistens was, was jetzt einen guten Beat hat.
00:41:30: Also ich hätt es nicht irgendwie Einschlafmusik oder irgendwie eine traurige Musik vor dem Spiel, sondern eher so was, was einfach Pep hat, wo ich den wo ich die Lyrics auch dazu weiß, weil ich mag halt gerne zu singen oder zumindest lip-singing zu machen.
00:41:43: Und deswegen, ich würde so sagen, einfach alles, was so einen guten Beat hat.
00:41:48: Super.
00:41:49: Ich glaube, das macht auch Spaß.
00:41:50: dann, wenn ich jetzt bei der Arbeit jetzt hier bei den Wettkampen machen würde und guter Beat, der würde ich auch, glaube ich, besser arbeiten.
00:41:57: Ja, die haben tatsächlich am Anfang auch, also gestern verlief die ganze Zeit das Radio dahinter, da war irgendwie Rucksänder drauf.
00:42:02: Ja.
00:42:03: Insofern, das passt ja.
00:42:05: Annette, vielen, vielen, vielen Dank für das letzte Gespräch.
00:42:07: Danke, dass ich da sein durfte.
00:42:09: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:42:10: Ja, also viele interessante Einblicke, die ich bisher auch nicht kannte.
00:42:14: Viel, viel Erfolg auch weiterhin bei deinen Turnieren, die jetzt anstehen.
00:42:18: Oder was kommt jetzt als nächstes?
00:42:20: China.
00:42:21: Das ist dann wieder ein Nationalmachtsprivat-Turnier.
00:42:24: Ja, genau.
00:42:26: Und das nächste Ziel ist dann Olympia.
00:42:28: Ja, und wir haben jetzt im Oktober die Team-Europameisterschaft, wo wir unseren Titel, den wir sozusagen die letzten zwei Male gewonnen haben, verteidigen wollen.
00:42:37: Also das ist auch ein Höhepunkt für mich.
00:42:39: Drücken wir dir darum, dass es klappt.
00:42:40: Dankeschön.
00:42:41: Vielen Dank.
00:42:42: Danke.
00:42:47: Liebe Annett, vielen Dank für die intensiven Einblicke in dein Leben.
00:42:51: Welche Entbehrungen du für deinen Sport eingehst und wie er dich wiederum motiviert.
00:42:57: Ich wünsche dir die Anerkennung und öffentliche Präsenz, die du und dein toller Sport verdienen.
00:43:04: Mögen alle deine sportlichen und privaten Ziele und Träume in Erfüllung gehen.
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